Freitag, 25. November 2016

Essen Motor Show Autodesign

#essenmotorshow - 49. Essen Motor Show 2016


Classic, Prestige und herausragendes Autodesign für hohe Ansprüche


Messegelände in Essen: 26. November bis 04. Dezember / Preview 25. November 



Essen ist dieser Tage wirklich eine Reise wert. Bei der Essen Motor Show 2016 werden Classic-Cars- und Oldtimer-Fans besonders vom  35. Classic & Prestige Salon magisch angezogen. Die Ankündigungen der Veranstalter übertreffen selbst meine Erwartungen. Gelungenes, zeitgenössisches  Autodesign ist eine  Kunst, die vom Nutzen her bestimmt wird, den Zweck erfüllt, aber in Form und Ausstattung alle Erwartungen überflügelt.
Auto ist Auto!  So dachte man immer. Aber, wie heißt es so schön? "Darf es ein bisschen mehr sein?" JA! ES DARF MEHR SEIN!

Straßen-Sportwagen vor dem Hotel Bayerischer Hof in München,
Foto: Helga Waess

Oldtimer-Messe auf der Essen Motor Show


Bei der Oldtimer-Messe auf der Essen Motor Show  werden internationale Klassiker gehandelt, die zeigen, dass das  Auge zu allen Zeiten mitfuhr.  Bestimmte Signale wie Farben, Verzierungen, Form und eine tiefe Straßenlage, aber im Sportsegment natürlich auch  der Bass-Sound des Motors lassen Sammlerherzen schneller schlagen.


Liebhaber von Classic Sport Cars  

treffen in den nächsten Tagen in Essen auf ein hohes Niveau


Sondershow „Jubilee Preview 70 Jahre Ferrari – History + Motorsport 1947 - 2017“


Die Worte für Superlative im Motorsport mögen so manchem Besucher ausgehen, wenn er vor diesen spektakulären Rennsport-Fahrzeugen steht. Eine Sonderschau, die ihres gleichen sucht, ist die „Jubilee Preview 70 Jahre Ferrari – History + Motorsport 1947 - 2017“.

2017 ?

Ja, man nimmt hier gleich das kommende Jahr vorweg und zeigt, welche Ferrari GT- und Formel-1-Klassiker in den vergangenen 70 Jahren auf der Rennstrecke fuhren. Aber, Vergangenheit ist Geschichte und die Gegenwart ist dieser Autosalon, der einen Ausblick in die nahe Zukunft bringt. Und:  einen Rückblick auf die Highlights der Vergangenheit, die es zu bewahren und zu pflegen gilt.

Motorblock der Cobra,
Foto: Helga Waess


Oldtimer, Klassiker, Sammlerautos, Prestige Automobile und Young Classics


Wie oben bereits angesprochen, feiert der Classic & Prestige Salon  in diesem Jahr sein 35. Jubiläum. Er ist seit Jahren fester Bestandteil der Essen Motor Show und für alle Fans die Abschluss-Veranstaltung einer interessanten und vielseitigen Oldtimer-Saison.

Die Klassiker locken die Besucher traditionell in die Halle 1 des Messegeländes, wo auf mehr als 8.100 Quadratmetern auserlesene Modelle die Oldtimer- und Liebhaberfahrzeug-Szene zum verweilen, staunen und träumen einlädt.


Verkaufsausstellung für Oldtimer, Young Classics, Historik-Motorsport, Classic- und Prestige-Automobile


Nur 25 Händler werden in den nächsten Tagen mehr als 250 klassische Oldtimer offerieren, die  vom Mercedes 300 SL Flügeltürer Coupé, das für knapp eine Millionen Euro zu haben ist, bis zum
Youngtimer von Volkswagen, dem legendären VW Golf GTI aus den 1990er-Jahren reicht. Der Preis für letzteren liegt um die 15.000 Euro.

Angebote und Schaustücke sind ferner der AlfaRomeo-Sportwagen und ein Mercedes-Kompressorwagen aus der Zeit vor 1939. Zu den Supersportwagen der 1950er-, 1960er- und 1970er gehören der BMW 507, der Ferrari 250 GT, der Lamborghini Miura und der Porsche 550 Spyder. Den Spyder kennt jeder als den legendären Wagen von James Dean. Aber es sind auch neuzeitliche Modelle zu finden wie der Ferrari Enzo oder der 700 PS starke Lamborghini Aventador.

Bei sogenannten jungen Klassikern finden wir den BMW M1 oder M3, den klassischen Porsche 911 der 1980er- und 1990er-Jahre, den Porsche 968 oder die legendäre und immer noch sehr beliebte Chevrolet Corvette - und ja, natürlich zählt die Baureihe R 129 der Mercedes-Benz SL-Modelle auch zu den Youngtimern.


Spezial-Präsentation Ferrari - 70 Jahre Ferrari

Ein Name, ein Sound und ein Muss auf der Maximilianstraße in München. Ferrari, eine Automarke, die im Jahr 1947 – also vor nun fast 70 Jahren – auf den Markt kam. Damals war es der Typ 125 S, der im Rennsport einschlug. Er ist quasi der Ahnherr einer ganzen Reihe von Ferrari-Rennwagen. Viele schnelle Modelle mit dem springenden Pferd gehören zu den Ausstellungsstücken in Essen, die man gesehen haben sollte:


  • So wie der Ferrari 342 America von 1953 und der erste für die Straße karossierte Ferrari 342 America mit 240 PS starkem 4,1-Liter-V12-Frontmotor von Pinin Farina. Hiervon gab es übrigens ganze sechs Exemplare. 

  • Die schnellsten und die stärksten in Maranelle waren fünf weitere Straßen-Ferrari: Der Ferrari 288 GTO, Baujahr 1984, der an den legendären Ferrari GTO von 1962 erinnerte. Der in einer Stückzahl von nur 272 gebauten Straßen-Exemplaren enstandene 288 GTO wird auch als „Gran Turismo Omologato“ oder als "Homologations-GT" gezeigt. Mit 400 PS war er der Laufstärkste Ferrari auf der Straße.


  • Aber die Ferrari-Geschichte hat noch weitere Schätzchen hervorgebracht: Der Ferrari F 40 wurde zum 40. Firmenjubiläum in den Jahren von 1987 bis 1992 fertiggestellt. Er war der Nachfolger des 288 GTO. Angeheizt übribens mit einem Dreiliter-Turbo-V8 Motor mit 478 PS. Der Sound des Motors machte Gänsehaut und katapultierte den Renner auf sage und schreibe 324 km/h. Eigentlich sollten hiervon  450 Exemplare auf die Straße, aber es kam nur zu einer Gesamtzahl von 1.315 Stück. Immerhin sorgte dieses Modell in den späten 1980er-Jahren für den Ferrari- und Oldtimer-Hype.


  • Und was ist mit dem Ferrari F 50? Auch der Nachfolger des F 40, der dann zum 50. Firmenjubiläum in den Jahren 1996/1997 auf den Markt kam. Hey! Na klar! Kleine Auflage: nur 349 Stück. Eine Reihe von Komponenten stammte übrigens aus der Formel 1 und so holte man aus dem 4,7-Liter-V12-Mittelmotor 520 PS, gute 325 km/h heraus.


Ja, und dann war noch lange nicht Schluss.

  • Gezeigt wird auch der Ferrari Enzo - gebaut in den Jahren 2002 bis 2004. Er brachte  355 km/h auf die Straße und gilt als "der schnellste" bis dahin gebaute Straßensportwagen aus Maranello. Mit 660 PS kann man aus dem 6-Liter-V12 Motor heraus beschleunigen - und zwar aus der Wagenmitte heraus. Ja! Und das gibt das ganze Formel-1-Gefühl. Der Zweisitzer konnte in  3,94 Sekunden von 0 auf 100 km/h katapultiert werden. Sie fragen nach der Stückzahl? Na, ganze 400 wurden gebaut und in die Freiheit entlassen.

  • Aber Ferrari schlägt am Puls der Zeit und ist auch mit dem Hybrid-Antrieb schneller als andere Sportwagenhersteller: LaFerrari ist der erste Ferrari mit diesem Antrieb. 2013 wurde er in Genf vorgestellt und brachte gleich wieder eine Superlative auf die Straße:  mit seinen  963 PS bringt er es wieder zum stärksten Straßen-Ferrari und laut Werksangabe schnellt er auf  „über 350 km/h“ hoch. Limitiert? Na, klar! 499 Stück in Serie.

Ein Sonder-Exemplar, das  500. will der Hersteller für  Erdbeben-Opfer in Accumoli versteigern lassen. Ein Termin für diese Auktion ist noch nicht bekannt.

Ride the PONY, Foto: A. Waess


Weltbekannter Automobil-Designer

Wir könnten hier noch mehr erzählen und schwärmen, aber das sollte man dann doch selbst erleben.

Viele  Concept Cars, Prototypen und Studien, die neue Trends setzen sollen, werden erstmals präsentiert und die Geschichte des Automobilbaus weiter schreiben. Wir denken hier an David Brown Automotive, Halcón SuperSport, Italdesign Giugiaro, Rinspeed und Zagato – ZED Milano.



Diese Autos muss man hören, ihre Formen sehen und ihre Zeit spüren

Zum Schluss möchte ich noch einen persönlichen Liebling erwähnen, den neuen Mostro Zagato powered by Maserati. Der  Zagato lässt die Gedanken zurück schweifen zu dem Maserati 450S, ein Wagen, der in Le Mans 1957 (24-Stunden-Rennen) mit einer Spezial-Karosse antratt. Stirling Moss und Harry Schell fuhren dieses Modell, das  320 km/h brachte und für seine Kraft und seinen Sound
den Beinamen  „Monster" erhielt. Der neue Mostro Zagato von Maserati wird in eine Stückzahl von fünf produziert.

Essen Motor Show


Der Eintritt für die Essen Motor Show beträgt zwischen 15 und 25 Euro. Leider wird auch für Kinder und Schüler ein ermäßigtes Eintrittsgeld verlangt.

Es "werde voll"! so die Veranstalter. Sie erwarten an die 360.000 Autobegeisterte.

PKW-Fahrer möchten das Gelände weiträumig umfahren - weitere Infos finden Sie auf der Homepage essen-motorshow unter diesem Link. Es gibt kostenfreie Shuttlebusse.
25. November 2016: Previewday 9-18 Uhr
alle übrigen Tage: Sa und So 9-18 Uhr/ und Mo bis Fr 10-18 Uhr

(A.W.)

Mittwoch, 23. November 2016

UNESCO-Lehrstuhl in Weimar und Jena


Musik als Medium der interkulturellen Verständigung


Immaterielles Kulturerbe wird durch Transkulturelle Musikforschung gefördert


Die Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar und die Friedrich-Schiller-Universität in Jena bekommen zwei neue Lehrstühle. Der Lehrstuhl für Transkulturelle Musikforschung für Weimar und Jena wird den zwölften UNESCO-Lehrstuhl in Deutschland bilden. Die Unesco unterhält ein Netzwerk mit mehr als 700 Lehrstühlen in insgesamt 124 Ländern. Der neue Lehrstuhlinhaber ist Prof. Dr. Tiago de Oliveira Pinto. 

Foto: H. Waess

Das Netzwerk der UNESCO-Lehrstühle 


Das UNESCO-Netzwerk: Durch die Förderung soll Wissenschaft und Bildung als Kulturübung verankert werden. Wir haben insgesamt zwölf UNESCO-Lehrstühle in Deutschland. Alle sind international vernetzt, was den steten Austausch und den interkulturellen Dialog vorantreibt. Studenten und Forscher sollen weltweit tätig sein und ihr Wissen für ein höheres Know-how in die länderübergreifende Kulturforschung einbringen.

UNESCO-Lehrstuhl erhält den  Hauptsitz in Weimar 



Hier wird ein wichtiger transkultureller Aspekt erforscht. Es geht um musikalische Darbietungen und darum wie sie in den jeweiligen "soziokulturellen, historischen und globalen Kontexten" verankert sind. 
Musiker sind darstellende Künstler und ihre Arbeit wird in der UNESCO-Konvention als wesentlicher Beitrag zur Erhaltung unseres Immateriellen Kulturerbes festgeschrieben. 
Neben den Musik Praktizierenden, steht die Musiktradition im Mittelpunkt. 

Musik als Medium der grenzenübergreifenden Verständigung


„Musikalische Aktivitäten sind ein Medium der Verständigung und gegenseitiger Anerkennung über Grenzen hinweg. Gleichzeitig ermöglicht Musik einen direkten Zugang zu lokaler Identität und kultureller Vielfalt“, 
betont Prof. Dr. Christoph Wulf, Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission.
„Mit seiner Expertise im Bereich der transkulturellen Musikforschung unterstützt der UNESCO-Lehrstuhl in herausragender Weise lokale Einrichtungen wie Kulturveranstalter, Universitäten, Lehrstühle, Museen, Archive und Künstler in Ländern wie Afghanistan, Äthiopien, Brasilien, Thailand oder Kuba. Die realisierten Projekte fördern lokale Initiativen, indem sie Musik als Immaterielles Kulturerbe in den Ländern selbst sichtbar werden lassen“, 
so Wulf weiter. 

Der UNESCO-Chair aus der Sicht des Lehrstuhlinhabers Prof. Pinto

„Die Aufwertung zum UNESCO Chair ist nicht nur eine große Anerkennung der bisherigen Arbeit in Forschung, Lehre und internationalen Projekten unseres Lehrstuhls, sie bekräftigt auch, wie wichtig die Forschung in einem gesellschaftlichen Sinne geworden ist“,
erklärt Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Tiago de Oliveira Pinto.
„Dass wir uns mit diesem neu ausgerichteten Lehrstuhl zugleich im bedeutendsten musikwissenschaftlichen Institut Deutschlands befinden, ist besonders wichtig, da wir so in Verbindung mit sämtlichen Ansätzen musikwissenschaftlicher  Forschung stehen", so Pinto. „Mit dem UNESCO Chair wird jetzt deutlich, dass wir uns vom theoriebehafteten Elfenbeinturm lösen zugunsten des Aufbruchs in eine internationale, projektbasierte und anwendungsorientierte Musikforschung. Nicht mehr dem musikalischen Produkt alleine gilt hier also die letztendliche Aufmerksamkeit, sondern ebenso dem sie erzeugenden Menschen mit seinem Umfeld. Im Sinne der UNESCO-Kulturkonventionen wird die Arbeit immer auch von der Notwendigkeit der gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit geprägt sein",
sagt Pinto abschließend. 

Der neue UNESCO-Lehrstuhl stärkt die Forschung an Universitäten sowie Forschungseinrichtungen in hochentwickelten Industrieländer und Schwellen- und Entwicklungsländern.


Weitere Informationen unter den nachfolgenden Links zum UNESCO-Hochschulprogramm 

(A.W.)

Dienstag, 22. November 2016

Winterfestival Tollwood Muenchen

Winterfestival auf der Theresienwiese in München


Tollwood 2016 "bewegt" mit Kunst und Kunstgewerbe


Der Countdown läuft: Das Winterfestival 


Noch einmal schlafen, dann beginnt auf der Theresienwiese in München das Winterfestival "Tollwood". Am Abend wird überall noch aufgebaut. Es duftet schon nach Süßem und Gebratenen.
Das Winterfestival dauert bis 31. Dezember 2016 und endet mit einer großen Silvesterparty. Etwas besonderes ist auch das große Fahrradklingelkonzert, das extra für München komponiert wurde und bei dem alle Besucher am 25., 26. und 27. November, jeweils um 17 Uhr mitmachen können. Der weihnachtliche Markt der Ideen endet vor dem Fest: am 23. Dezember.

Visionen für Fußgänger vor dem Tollwood-Gelände, Foto A. Waess


Cirque Éloize - Europa-Premiere auf dem Tollwood Winterfestival


In diesem Jahr wird außerdem ein SALOON vom Cirque Éloize mit Akrobatik und Musik seine Europa-Premiere auf dem Tollwood feiern und wilde Geschichten aus dem Wilden Westen erzählen. Im Hilton-Zelt gibt es zudem ein Vier-Gänge Menü von feinster Bioqualität. Dabei zum Beispiel: Nach einer kleinen Vorspeise folgt eine "mild geräucherte Maiscremesuppe mit frischem, gesalzenem Popcorn", sodann "Tranche vom Freiland-Truthahn auf Hickory-Feuerholz aromatisiert" oder eine vegetarische "knusprige Tortilla-Blüte, gefüllt mit würzigem Gemüse-Chili, dazu Korianderjoghurt und Süßkartoffelspalten". Aber was wäre dies alles ohne Dessert? Wie wäre es mit einem "Buffalo Cheescake mti Zitrusfrüchte-Ragout und Minzstroh"?

Impressionen am Tag vor der Eröffnung des Winter-Tollwood-Festivals


Von der Bavaria aus nimmt man reges Treiben zwischen den Zelten und rund um das Gelände wahr.

Feuerzangenbowle, Foto: A. Waess

Die meisten Buden sind bereits eingerichtet. Neben Kunsthandwerk und kreativen, fair gehandelten Produkten wird überall auch der Gaumen verwöhnt.

Polnische Vodka Bar, Foto: A. Waess

Bio-zertifizierte Gastronomie, internationale Kultur und Kunst

Die Kabaretbühne steht. Hier wird Christian Ude als "Der doppelte Ude" mit Uli Bauer auftreten. Christian Ehring wird "Keine weiteren Fragen" stellen und Christian Springer wird "Trotzdem" für die Menschen auftreten und mehr als ein "Körnchen Wahrheit" verkünden.

Aber heute bis in die späten Abendstunden wird hier und da noch aufgebaut:

Eisen-Band, Foto A. Waess
In diesem Jahr helfen die Tollwood-Aussteller Nepal. Es gibt Benefizkonzerte mit prominenten Musikern.

Das Tollwood auf der Theresienwiese ist für alle Generationen ein vorweihnachtliches Event

Im Weltsalon wird für Kinder ein extra Programm gestartet. Dabei sind Prinzessinnen und Bären sowie Karibuni mit "Weltmusik". Für die Erwachsenen werden Diskussionsrunden und Vorträge zum Thema "Heimat" abgehalten. Und sogar die Senioren erhalten eigene Nachmittagsprogramme.


Morgen geht es los! Foto A. Waess
 Hier werden dann die Performer mit ihren Walk-Acts vorbeiziehen.

Alles leuchte auf dem Winterfestival 2016,
Foto A. Waess
Und so mancher Drink wird im Almrausch oder bei den Druiden einheizen.

Zelte und Buden in buntem Licht, Foto A. Waess

Im letzten Jahr gab es einen Baum aus Plastikflaschen, dieses Jahr fasziniert der Fahrradbaum.

Ein beeindruckender Fahradbaum,
Foto A. Waess

 Ein Fahrrad-Klingel-Konzert auf dem Tollwood

Jeder kann hier mitmachen! Vom 25. bis zum 27. November werden an die Tollwoodbesucher Fahrradklingeln verteilt. Um 17 Uhr wird dann rund um den Weihnachtsbaum geklingelt. Ein DJ, sechs Perkussionisten und die rund 1000 Klingeln im Publikum werden eine Neukomposition von Julian Gamisch spielen. Eine Herde von Maschinenwesen wird wie eine lebendige Installation die Performance mit recycelten Fahrrädern optisch untermalen.

Wechselndes Licht, Foto A. Waess
 Jede Menge künstlerische Überraschungen sind vorgesehen. Ein Markt der Ideen, der einladender nicht sein kann.

Ein Zebrastreifen lädt zum störungsfreien flanieren ein.

Zebrastreifenzaun umzäunt das Gelände am Haupteingang,
Foto A. Waess
Tief im Wald Bar  & Café hat täglich bis 1 Uhr nachts geöffnet. Gastronomie bis 24 Uhr.


In den Zelten wird ab morgen gebrutzelt und gebraten
und so manches Maß geleert, Foto A. Waess

Plakate künden das Programm an und am Eingang gibt es Tickets
für alle Veranstaltungen vom Theater bis zum Konzert, Foto A. Waess

Der Beste Weg zum Tollwood, mit der MVG bis zur U-Bahnhaltestelle Theresienwiese


Theresienwiese bei Nacht, Foto A. Waess
Und ein Schwenk zur Bavaria hoch über der Theresienwiese:

Bavaria bei Nacht - Theresienwiese München im
November 2016, Foto A. Waess
Und am Tag:

Tollwood 2016, Foto: A. Waess

(A.W.)

Museum Fünf Kontinente verkauft Kataloge und Bücher


Bücher über Menschen und Kulturen aller Kontinente


Großer Bücher-Sonderverkauf am 1. Advent


Am Sonntag, den 27. November 2016, findet in München ein großer Sonderverkauf für Bücher statt.
Das Museum Fünf Kontinente in der Maximilianstraße lehrt sein Bücher- und Kataloge-Depot. Wie in jedem Jahr startet das Museum am ersten Adventssonntag einen Sonderverkauf von Katalogen und Büchern zur Ethnologie.



Museum Fünf Kontinente, München,
Foto: Helga Waess (Archiv)

Motto: "Lesefreuden seitenweise. Bücher nicht nur für Eingeweihte"


Das Museum hat im Laufe des Jahres viele Bücher angesammelt. Das Lager muss daher mal wieder geleert werden. Es gibt eine ganze Menge Lesenswertes aus aller Welt günstig zu erwerben.

Eine Empfehlung: vor dem Weihnachtsmarkt-Besuch erst einmal stöbern, entdecken und Bücher oder Kataloge - auch als Weihnachtsgeschenk - kaufen.

Man hat hier schon "unvermutete Schätze geborgen", die das Interesse für andere Länder und Kulturen intensivierten.

Und: Im digitalen Zeitalter ist dies eine Gelegenheit, um dem Nachwuchs das Buch als Medium des Wissens nahe zu bringen ...


Museum Fünf Kontinente, München, Foto: Helga Waess (Archiv)


Großer Bücher-Sonderverkauf 


Sonntag, 1. Advent: 27. November 2016, 9.30–17.30 Uhr
Eintritt 1 € (inklusive Eintritt zu den ständigen Ausstellungen)


Museum Fünf Kontinente
(alle Ausstellungen und Events auf der Homepage - unter diesem Link)

    Maximilianstraße 42
    80538 München

(A.W.)

Sonntag, 20. November 2016

Weihnachtsmarkt Christkindlmarkt Muenchen

Weihnachtsmärkte in München


Christkindlmärkte im Advent 2016


In dieser Woche werden in München zahlreiche Adventsmärkte eröffnet. Der Aufbau läuft und einige haben sogar schon gestartet - siehe unten!





Eiszauber am Stachus bis 15. Januar - von 10:30 bis 22 Uhr


Gestartet hat am 18. November bereits der Eiszauber am Stachus. Eislaufen statt einkaufen, heißt es täglich bis 22 Uhr. Weihnachten und Silvester kann man bis 16 Uhr die Schlittschuhe anziehen und loslaufen. Zum Aufwärmen gibt es Kaffee oder Glühwein.


Weihnachtsmarkt am Franz-Josef-Strauss Flughafen in München seit dem 19. November

Bis 30. Dezember können Reisende hier in weihnachtliche Stimmung kommen. Täglich zwischen
11 und 21 Uhr gibt es Live-Musik, eine Eislauffläche und zahlreiche Buden und Events.


Auf der Theresienwiese startet am 23. November das Wintertollwood

Der Weihnachtsmarkt und die Zelte sind täglich von 14 bis 1 Uhr nachts und am Wochenende von
11 Uhr bis 1 Uhr geöffnet.

Theresienwiese: Wintertollwood, Foto: Helga Waess (Archiv)



Wintertollwood, Foto: Helga Waess (Archiv)


Am 21. November öffnet das Weihnachtsdorf in der Residenz am Odeonsplatz seine Tore


Eingang zum Märchenwald in der Residenz,
Foto: Helga Waess (Archiv)


Live-Musik, sprechende Märchenfiguren im Märchenwald und Handwerkskunst locken in den Kaiserhof der Residenz. Bis 22. Dezember kann man hier Kinderaugen leuchten sehen und in vorweihnachtliche Stimmung kommen.

Märchenwald in der Residenz,
Foto: Helga Waess (Archiv)
Märchenwald in der Residenz,
Foto: Helga Waess (Archiv)

Freitag, 18. November 2016

Museum Fünf Kontinente München - Ethno-Salon 


"Die Löwen des Tages sind wieder da!" - Auf den Spuren der Schlagintweit-Expedition


Freitag, 25.11.2016, 19 Uhr: Ethno-Salon - "Die Brüder Schlagintweit in Hochasien und im Himalaya" - Land und Leute in Süd- und Zentral-Indien


Es waren die Brüder Schlagintweit, welche als Bergsteiger und Universalgelehrte in Hochasien und am Himalaya ihren Forschungen nachgingen. Sie brachten eine gigantische ethnologische Sammlung nach München. 
Am 25. November lädt das Museum Fünf Kontinente zu einer biographischen Würdigung der Münchner Brüder ein. (Programm des Abends - siehe unten)

Museum Fünf Kontinente,
Maximilianstraße 42, 80538 München,
Foto: H. Waess (Archiv)

Naturforscher aus München


1854 brachen zwei Naturforscher aus München zu einer bedeutenden und in ihrer Zeit viel Aufmerksamkeit erregenden Expedition auf. Es ging nach Indien und auf den Himalaya.

Die "Ostindische Handelsgesellschaft" in London finanzierte die Expedition, für welche Alexander von Humboldt die Brüder gewann. Es wurde eine gigantische Forschungsreise. Dabei waren 120  Helfer. Das Ergebnis: die Brüder Schlagintweit brachten eine riesige Sammlung mit nach Europa. Alles war verpackt in mehr als 500 Kisten. Besonders waren auch ihre Landschaftszeichnungen, die das Gesehene dokumentierten.

Die Kunsthistorikerin Stephanie Kleidt hat die Schlagintweit-Ausstellung im Jahr 2015 im Alpinen Museum kuratiert. Zusammen mit Bruno Richtsfeld, dem Leiter der Ostasien-Abteilung im Museum Fünf Kontinente, wird die Kunsthistorikerin die Zeichnungen, Reiseberichte und ausgewählte Objekte dieser einmaligen Sammlungen würdigen.


Das Programm am Freitag, 25.11.2016, 19 Uhr: Land und Leute in Süd- und Zentral-Indien
Universalgelehrte, Bergsteiger, Abenteurer – die Gebrüder Schlagintweit:
  • "Eine biographische Würdigung von Stephanie Kleidt
  • Land und Leute in Süd- und Zentralindien. Mit Stephanie Kleidt auf den Spuren der Schlagintweit-Expedition
  • Masken, Tänze, Klöster. Bruno Richtsfeldt über die Bedeutung der ethnographischen Sammlung
  • „Mönche, Tänzer und Soldaten“. Ausschnitte aus einem Film von Wilhelm Filchner (1953)
  • Offenes Forum
  • Moderation Karin Sommer und Stefan Eisenhofer" (Museum Fünf Kontinente)
ORT:
Museum Fünf Kontinente
    Maximilianstraße 42
    80538 München

  • Eintritt 5 / 3 €. Ermäßigter Eintritt für Mitglieder des Freundeskreises.
  • Für Getränke und Suppe sorgt max2 – Museum Fünf Kontinente.
(A.W.)

Hannover Hauptbahnhof Reise

Reise: Hannover

In Hannover kann man nur ankommen!

Mein Gedankengang im Hauptbahnhof


Ein Spaziergang durch den Hauptbahnhof von Hannover lässt vergessen, dass es Samstag ist. Ja, Reisende mit Gepäck sind auch da und verteilen sich immer wieder auf die 14 Gleise. Aber die meisten, so fühlt es sich an, gehen spazieren.

Hannover Hauptbahnhof, Foto: H. Waess (Archiv)


In Gruppen, alleine oder mit ihren Kindern


Hier kommen Menschen unter einem Dach zusammen, die sonst nicht aufeinander treffen. Alle Nationen, alle Schichten, Geber und Nehmer, Alte und Junge. Nicht, dass sie sich etwas zu sagen hätten, nein, soweit geht die Gemeinsamkeit bei Weitem nicht. Aber, man nimmt als Einzelner wahr, dass der Menschenstrom in alle Richtungen fließt. Stets in Bewegung. Keiner fällt auf.

Wir suchen einen Fahrplan mit Abfahrtszeiten. Da! Nein. "Ankunft". Vielleicht der Nächste? Nein. "Ankunft". Alle weiß. Alle für die "Ankunft" im Hauptbahnhof von Hannover.

FAZIT: In Hannover kann man nur ankommen!


Die Stadt hat was!

Rathaus Hannover, Foto: H. Waess (Archiv)


HANNOVER wird in diesem Blog unter folgenden Beiträgen zum Thema:

Mittwoch, 16. November 2016

Porsche Autostadt Wolfsburg Markenpavillon

Die Neu-Inszenierung der Marke Porsche von 1948 bis 2016


Einmal Porsche - immer Porsche


Markenpavillon der Porsche AG in der Autostadt Wolfsburg eröffnet - Aktuelle Sonderausstellung: "Mission Future Sportscar“


Stuttgart/ Wolfsburg. Porsche Pavillon Autostadt Wolfsburg: Ein MUSS für Porsche-Fans und ein Bonbon für Autoliebhaber. Auf 504 qm zeigt die Porsche AG aus Stuttgart seit Dienstag, den 15. November, den beliebten Sportwagen in der Autostadt Wolfsburg (Link führt zur Hompage des Porsche-Pavillons). Im neuen Markenpavillon werden zukünftig Sonderpräsentationen - wie aktuell die Sonderausstellung „Mission Future Sportscar“ - präsentiert.
Wenn man ihn liebt, kommt man nicht mehr davon los!


Einsteigen und Losfahren - Lenkrad in einem
Porsche, Oldtimer-Treffen, Theresienwiese: Porsche,
Foto: Helga Waess (Archiv)


Im Mittelpunkt der derzeitigen Ausstellung: der 919 Hybrid

Der 919 Hybrid ist das Siegerfahrzeug vom 24 Stunden-Rennen von Le Mans. Der Porsche 919 Hybrid ist nur eines der vielen Ausstellungsstücke in der aktuellen Ausstellung. Insgesamt führen 28 Fahrzeugmodelle in dem Maßstab 1:3 Produktgeschichte des Stuttgarter Sportwagenherstellers.
Eine spannende Zeitreise, die mit dem Porsche 356 in das Jahr 1948 zurückführt.
Aber dann lenkt bereits der 718 RS 60 Spyder die Aufmerksamkeit auf sich. Es folgen die neuen Generationen des 911, des 718 Boxster, des 718 Cayman und natürlich des riesig erscheinenden Panamera.

„Neu ist zudem, dass der Besucher anhand eines iPads durch die Ausstellung geführtwird“, so Robert Ader, Leiter Marketing Kommunikation der Porsche AG. 


iPads in der Sonderausstellung 

Die Markengeschichte ist ein Siegeszug des Sportwagens mit dem Charakteristischen Design. Über ein Tablet kann alles verfolgt werden: Fahrzeug-Miniaturen können sogar über das iPad angesteuert werden. Warum gerade digitale Unterstützung bei soviel interessanten Ausstellungsstücken?

„Durch den interaktiven Ausbau unseres Angebots können wir für jede Generation nicht nur einen individuellen Ausstellungsbesuch schaffen, sondern diesen auch abwechslungsreicher und attraktiver gestalten“, so Ader. 
Die Neuausrichtung im Porsche Pavillon wird zudem durch einen Markenfilm illustriert - denn ein Porsche stehe auch für  "Werte". Für den Besucher gibt es ein Foto in  einem Porsche als Erinnerungsstück.


„Die Lage des zwischen den Volkswagen Pavillons und dem Kundencenter eingebettetenPorsche Pavillons symbolisiert eindrucksvoll die enge Verbundenheit und gemeinsameHistorie im Konzern. Ich freue mich sehr, dass dieser Besuchermagnetheute seine erste Erweiterung mit einer neuen Wechselausstellung bekommt und sodie sportlichen Gene der Marke für unsere Gäste noch erlebbarer werden“, freut sich Otto F. Wachs, Geschäftsführer der Autostadt.

Den Porsche Pavillon gibt es seit 2012 in der Autostadt. Damals wurde er mit dem Designpreis Automotive Brand Award 2012 / Kategorie „Best of Best - Architektur“ (Fotos des Pavillons und weitere Informationen auf der Homepage der Autostadt Wolfsburg) bedacht, wobei besonders die geschwungene Dachkonstruktion, welche sofort an die Silhouette des Sportwagens erinnert, gelobt wurde.

„Für Porsche ist der Pavillon ein zentrales Bauwerk am Stammsitz des Volkswagen Konzerns und steht damit für die Faszination unserer Marke“, ergänzt Achim Stejskal, Leiter des Porsche Museums, Stuttgart. „Mit der Neu-Inszenierung möchten wir den Besuchern neue Einblicke in unser Unternehmen ermöglichen.“ 
Oldtimer-Treffen, Theresienwiese: Porsche, Foto: Helga Waess (Archiv)


Bei einem Besuch in Wolfsburg sollte man auch das marken-übergreifende Automobil Museum „ZeitHaus“ einplanen.

Porsche-Pavillon in der Autostadt Wolfsburg unter diesem Link

Porsche Museum  (unter diesem Link alle Veranstaltungen)

Ein weiterer Porsche-Beitrag in diesem Blog 

Porsche - nur ein Auto?  Garagengold: Porsche als ErbstückFahrspaß für Generationen – Ein Sportwagen für die Straße / Die Geschichte geht weiter. Der 919 Hybrid kommt

(A.W.)

Montag, 14. November 2016

Photograph Emil Otto Hoppé SK Stiftung

Photographie-Ausstellungen 2017


"Emil Otto Hoppé - Unveiling a Secret"

Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur im Jahr 2017


Der Photograph Emil Otto Hoppé (1878-1972) ging im Jahr 1907 aus München nach London, um dort sein erstes Photo-Studio zu eröffnen. Er wollte sein Leben der Photographie widmen. Neben Portraits sind es vor allem topografische Darstellungen, die ihn bekannt werden ließen. Er reiste viel durch Europa und auch nach Übersee. In den 1920er- und 1930er-Jahren  entstanden dort viele Aufnahmen für Reisebücher. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit war die Dokumentation der Industrie-Arbeit, welche ab April 2017 in der Photographischen Sammlung "Im Mediapark 7" in der SK Stiftung Kultur in Köln/Bonn zu sehen ist.

Logo der SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn,
Courtesy SK Stiftung Kultur, Pressebüro



Die SK Stiftung Kultur der Stadtsparkasse Köln-Bonn kündigt für das nächste Jahr die Ausstellung "Emil Otto Hoppé - Unveiling a Secret" an. 

  • Ausstellungsdauer 6. April - 30. Juli 2017. 
  • Eröffnung: Mi. 5. April 2017, 19 Uhr

Die Hoppé-Präsentation wird in Zusammenarbeit mit der Fondazione MAST, Bologna und dem Nachlass von Emil Otto Hoppé Estate Collection/Curatorial Assistance aus Kalifornien geplant und umbesetzt. Kurator der Ausstellung ist Urs Stahel (hier: Beitrag über Urs Stahel als Kurator).

Die kommende Ausstellung zeigt das Thema Industrie in Hoppés Werk


Als Photo-Dokumentator seiner Zeit war es vor allem die Industrielandschaft, die Hoppé inspirierte. Sein Photobuch - von 1930 -  The German Work (Steidl, 2015) greift dieses Thema auf. Hoppé dokumentiert das, was für ihn die Arbeit der Zukunft bedeutet:
Die Ästhetik industrieller Architekturen, produzierender Maschinen und der Arbeiter an ihren Wirkungsstätten prägten die Aufnahmen.

Emil Otto Hoppés Bilder der Industrialisierung bilden den Schwerpunkt Ausstellungen der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur im kommenden Jahr.

Logo der SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn,
Courtesy SK Stiftung Kultur, Pressebüro


Link zur aktuellen Ausstellung der
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Im Mediapark 7
50670 Köln


Ausstellungen zu den Laufzeiten:
geöffnet täglich außer mittwochs von 14 bis 19 Uhr
Eintritt: 5,50 € (ermäßigt 3 €),
erster Montag im Monat freier Eintritt! 
Regelmäßige Führung:
Jeden Sonntag um 15 Uhr,
Kosten: regulärer Eintritt + 2 € Gebühr für die Führung


(A.W.)



Sonntag, 13. November 2016

Spanische Malerei - Ausstellung in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung Muenchen

Siglo de Oro - SPANIENS GOLDENES ZEITALTER


Instrumentalisierung der Künste für machtpolitische Zwecke - die Wahrheit ist nicht immer das, was man sieht

"DIE ÄRA VELÁZQUEZ IN MALEREI UND SKULPTUR" - eine große Spanienshow in München


25. NOVEMBER 2016 – 26. MÄRZ 2017 in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung

Die Zeit um 1600 war für Spanien eine weltpolitische Hochzeit. Besitzungen in über fünf Erdteilen und reger Handel sorgen für ein goldenes Zeitalter für die Eliten im Land. Dann kam der Wandel mit Kriegen, Epidemien und Staatsbankrotten. 
Aber was war mit der spanische Kunst los? Im schlimmsten Niedergang florierte das Kunstschaffen. Ein Grund: Kirche und Staat wollten Macht demonstrieren. Ein Mittel hierfür: allerlei Kunstwerke, die ihre Künstler zu berühmten Persönlichkeiten - weit über die eigene Zeit hinaus - werden ließen. Getreu dem Motto: dass ein Bild die Wahrheit zeige, ließ man die besten Künstler des Landes malen was das Zeug hält.

Ankündigung der Ausstellung im Entre der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung,
Foto: Helga Waess

Sie schufen Historienschinken, Herrscherportraits und religiöses, dramatisch inszeniertes Propaganda-Material als gegenreformatorisches Mittel. Alles sollte zeigen, wer die Macht im Staate innehat und wem das gemeine Volk bitte schön zu folgen habe.

Die Ausstellung vereint großartige Gemälde und feinste Inszenierungen, denn im 17. Jahrhundert wirkten in Spanien Meister wie El Greco (1541–1614), Diego Velázquez (1599–1660), Francisco de Zurbarán (1598–1664) und Bartolomé Esteban Murillo (1617–1682).

München erwartet die große Spanienshow mit Werken aus den großen Museen der Welt


Die Schirmherrschaft für diese hochkarätige Gemälde-Show Alter Meister haben seine Majestät Felipe VI. König von Spanien und unser Bundespräsident Joachim Gauck übernommen.

Mit über 100 Werken aus der Zeit des Goldenen Zeitalters Spaniens wird die kommende Ausstellung in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung sicherlich viele Besucher anlocken. Mit großem Engagement wurden Gemälde und Skulpturen aus den renommiertesten Museen der Welt für diese Ausnahme-Ausstellung zusammengetragen. Sie werden nun in einer an der spanischen Geschichte orientierten und von der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung kuratierten Ausstellung vereint. Leihgeber sind das Museo del Prado in Madrid, das Museo Nacional de Escultura in Valladolid, das New Yorker Metropolitan Museum of Art und der Louvre in Paris.


Es Weihnachtet in München. Blick in Richtung Odeonsplatz - Rechts:
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, Foto: Helga Waess



Kunst als Mittel der Propaganda: Niedergang der weltpolitischen Macht und Blütezeit des Kunstschaffens


Repräsentation. Macht. Farbenpracht. Große Bühne. Und: Realismus. Durch einen lebensnahen, nach der Natur gemalten Realismus verfolgte man eine bestimmte Strategie:

man wollte den Betrachter mit der Sehgewohnheit seiner Zeit in eine Bilderwelt locken, die vermeintlich die Realität zeigte.

Die "Lebensechtheit" der Skulpturen war von Dramatik, existenzieller Nähe und Realistik geprägt. Der leidende Christus in Lebensgröße nach dem realen Menschenbild sollte Gefühle auslösen. Man wollte den Betrachter und sein Empfinden ansprechen und den sogenannten "wahren Glauben" verbildlichen. Die Bemalungen, die Blutstropfen und die verzehrten Gesichter der gemarterten Heiligen schockierten die Betrachter damals wie heute.

Das alles war aber keine Realität, sondern nur eine theatralische Inszenierung


Will man diese Kunst verstehen, so muss man, wie in der kommenden Münchner Ausstellung alles an der spanischen Geschichte des 17. Jahrhunderts, das heißt an den Herrschern und ihrer Politik, aber auch an der Lebenswirklichkeit des gemeinen Volkes spiegeln.

Die lebensnahen, dramatisch inszenierten Skulpturen von Gregorio Fernández (1576–1636), Juan Martínez Montañés (1568–1649) und Luisa Ignacia Roldán (1652–1706) werden die Besucher der Ausstellung auch erschrecken. Man wird staunen. Ein Theater aus einer fremden Zeit, dass aber unbedingt vor dem zeithistorischen Hintergrund gesehen werden sollte, um die Instrumentalisierung der Künste für jeweilige machtpolitische Zwecke zu verstehen.

Es ist wie in der heutigen Bilderflut: Die Wahrheit ist nicht immer das, was man sieht. Die Erkenntnis der hintergründigen Absicht der Auftraggeber führt bei der Spurensuche nach der Wahrheit. Der Besucher dieser Ausstellung wird einen Blick hinter die Bildzeugnisse einer vermeintlich goldenen Zeit wagen können. Eine kunstgeschichtlich gesehen spannende Epoche in der Spanischen Malerei, deren Werke künstlerisch großartig, ja, perfekt sind.

Das goldene Zeitalter und seine Kunstwerke illustrieren die Spanische Geschichte aus der Sicht der weltlichen und kirchlichen Herrscher und ihrer Künstler


DIE ZEIT: Wir befinden uns zeitlich in der Regentschaft von Philipp III. (1598–1621), Philipp IV. (1621–1665) und Karl II. (1665–1700).

Blick zum Odeonsplatz, München, Rechts: Fünf Höfe mit Eingang zur
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, Foto: Helga Waess

Neben den oben genannten Blue-Ship-Künstlern Spaniens werden auch weniger berühmte Namen vertreten sein - unter anderem:

  • Juan van der Hamen (1596–1631) 
  • Alonso Cano (1601–1667)
  • Claudio Coello (1642–1693)

Link zur Ausstellung / Homepage der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung

Theatinerstraße 8
(in den Fünf Höfen)
80333 München

(A.W.)

Samstag, 12. November 2016

Nachlass von David Bowie - Gesamtergebnis der Sothebys Auktion

Teil 4: Bowie/Collector - Auktionsergebnis Sotheby's 

Kunstsammlung von David Bowie spielt 38 Millionen Euro ein 


Bowie war die größte Kultfigur unserer Zeit


Was für eine Auktion! “White Glove” - Millionen für die David Bowie Kunstsammlung. Schon im Vorfeld hatten 55.500 Besucher weltweit die Ausstellung der Werke besucht. Eine Vorbesichtigung die an zwei Auktionstagen ihre Wirkung zeigte. In drei nach Kunstwerken sortierten Auktionen boten 1750 Bieter - davon mehr als 1000 online - auf hochqualitative Zeitgenössische Kunst. Insgesamt 59 Mal wurde ein neuer Höchstpreis für einen Künstler  erzielt. Gesamtergebnis der Auktion Bowie/Collector: 38 Millionen Euro!
Zusammenfügung von Werken aus der Bowie-Sammlung,
mittig Blick in den Auktionssaal -
Copyright: Courtesy Sotheby's Pressestelle Frankfurt,
Für diesen Presse-Artikel von Sotheby's zur Verfügung gestellt.

“Art was, seriously, the only thing I’d ever wanted to own…

I’ve always found that I collect. I am a collector.” 
– David Bowie (New York Times, 1998)


Bowie sammelte auch CONTEMPORARY AFRICAN ART 


In der Sammlung des Musikers fanden sich 17 Werke von Contemporary African Artists. Sie spielten für den Nachlass £341,875 ein.  David Bowie’s fing bereits nach seinem ersten Besuch in Südafrika an, sich für die Kunst des Landes zu interessieren. Das war im Jahr 1995. Das war bei der ersten Johannesburg Biennale.
Ein Rekordpreis erlangte in der gestrigen Auktion Norman Catherine’s Arbeit “Cat Man”, für die man lediglich  £2,000-3,000 erwartete. Cat Man ging für £40,000 an einen neuen Besitzer.

Bowie und der Surrealismus 


Bowie’s Sammlung umfasste die ganze Spannbreite des 20. Jahrhunderts. Neben Impressionistenn und Moderne war es auch die Surrealistische Kunst, die ihn beeindruckte. 

“I quite like being misunderstood.  I was happy to be the Marcel Duchamp of Rock.  I waved such a flag for Duchamp when I was a kid. He was everything because he said that art is dead.  That was such a brave thing to say”. 

Duchamp  und Man Ray

Und so war es ein Readymade von Marcel Duchamp’s With Hidden Noise (Un Bruit Secret), dass für £557,000 in neue Hände ging. Erwartet hatte man hier  £180,000-250,000. David Bowie’s Schachspiel von Man Ray ging für £106,250 an einen Bieter. Auch hierfür hatte man weit weniger erwartet - 20,000-30,000). 


Für die Presse von Sotheby's zur Verfügung gestellt.

Bowie/Collector Sale Totals: £32.9m /$41.1m

Im ersten Teil der Auktion ging es um "Modern und Contemporary Art", die fast 30 Millionen Euro (£24.3m / $30.3m) einbrachte. Hier der Link zu unserem Beitrag "100 % der Kunstwerke der Donnerstag-Auktion verkauft"
Der zweite Tag begann ebenfalls mit "Modern und Contemporary Art" und dauerte sieben Stunden. Am Ende waren £7.2m / $9.1m für 209 Lose zusammen gekommen.
Spannend wurden es noch einmal in der Design-Objekte-Auktion "Ettore Sottsass and the Memphis Group". Und auch hier waren die Bieter wild auf rare Stücke aus Bowies Leben. Die 100 letzten Lose brachten in einer Auktion von 3 1/2 Stunden noch einmal £1.4m / $1.7 m ein.

Bowie war die größte Kultfigur unserer Zeit

“David Bowie’s personal art collection captured the imagination of the tens of thousands who visited our exhibitions and the thousands who took part in the sales. Sotheby’s is truly honoured to have had the opportunity to share this collection with the world and, in doing so, offer a fresh insight into the creative mind of one of the greatest cultural figures of our time.” -- Oliver Barker, Chairman, Sotheby’s Europe



Zur Homepage von Sotheby's in London und zur Bowie-Auktion geht es unter diesem Link



Für die Presse von Sotheby's zur Verfügung gestellt.

Im Kunst-Kultur-Blog finden sie zum Thema ferner:

(A.W.)

Freitag, 11. November 2016

Haus der Kunst - München


Nachkriegsausstellungen im europäischen Kontext


Neue Runde: Kuratorische Gespräche - Historische Ausstellungen, Teil 2


Donnerstag, 24. November 2016, 19 Uhr: Die neue Diskussionsreihe im Haus der Kunst in München (Link zur Veranstaltung / Homepage Haus der Kunst, München) beschäftigt sich mit Nachkriegsausstellungen und ihrer Wirkung im europäischen Kontext. 

Die Ausstellung Rasheed Araeens wird gemein hin als bahnbrechend bezeichnet.

Haus der Kunst, München, Foto: Helga Waess

Sie veränderte kuratierte Ausstellungen und setzte ein Signal für Europa. Eine Ausstellung, die mit dem Titel "The Other Story: Afro-Asian Artists in Post-War Britain" im Jahr 1989 an der Hayward Gallery London präsentiert wurde und einen Brückenschlag zur Ausstellung "Facing the Future: Art in Europe 1945-68" von Eckhart Gillen und Peter Weibel setzt. Eine Ausstellung, die in diesen Tagen im ZKM - im Zentrum für Kunst und Medien -  in der Stadt Karlsruhe gezeigt wird.

Zur Debatte stehen ferner "The Other Story", eine Show, welche die "postkoloniale Geschichte Großbritanniens 1945-1989" illustrierte und "Facing the Future". In dieser Ausstellung wurden die Staaten des Eisernen Vorhangs in der Zeit 1945-68 in Exponaten einander gegenübergestellt.

Haus der Kunst, Prinzregentenstrasse, München
Foto Helga Waess

Eckhart Gillen und Rasheed Araeen stellen interessante Diskussionspartner da. 


Sprechen Sie mit. Gehen Sie in das Haus der Kunst und sprechen Sie mit.

Am  24. November 2016, 19 Uhr / Eintritt 5 Euro.

Stiftung Haus der Kunst München

Prinzregentenstraße 1
80538 München



(A.W.)

Bowie Collection Auktionsergebnisse Sothebys

Teil 3: # Bowie/Collector - Erster Auktionstag - Ergebnisse bei Sotheby's in London 


Bowie/Collector spielt fast 30 Millionen Euro ein


100 % der Kunstwerke der Donnerstag-Auktion verkauft




LONDON. SOTHEBY's #Bowie/Collector. Gestern Abend hat Sotheby’s in London im ersten Teil der Auktion Bowie/Collector (Auktion bei Sotheby's London) eine Gesamtsumme von 27,7 Millionen Euro für nur 47 Lose erreicht. Die vorherige Schätzung wurde damit verdreifacht.
Alle 100 Kunstwerke fanden einen neuen Besitzer, wobei neben den klassischen Kunstsammlern sicherlich auch viele Bowie-Fans ein Werk erwarben. Registriert waren Bieter aus 46 Ländern. Allein 12 Künstler brachten Rekordpreise: Unter den Spitzenlosen fanden sich Arbeiten von Frank Auerbach, Bernard Leach, Jean-Michel Basquiat, Winifred Nicholson, Harold Gilman, Wilhelmina Barns-Graham, Henry Lamb,  Ivon Hitchens, Kenneth Armitage, Peter Lanyon, Meret Oppenheim, Bryan Wynter und  Patrick Caulfield.

Logo der Bowie-Auktion bei Sotheby's

AIR POWER im Auktionssaal


Es war ganz ruhig im Auktionssaal als das Gemälde "Air Power" (1984) des afroamerikanischen Künstlers Jean-Michel Basquiat (1960-1988) (Link zur Homepage von Sotheby's) hereingebracht wurde. Bowie's Konterfei in übergroßer Dimension bestimmte die Wand hinter dem Auktionator. Bowie mit der Geste des Zeigefingers vor dem zischenden Mund rief zur Ruhe auf. Unbändiger, wacher Blick, markante Wangenknochen, wild nach oben drapiertes Haar. Das Photo spiegelt einen Willensstarken Charakter wieder. Einen Ausnahmekünstler, Musiker und Selbst-Performer par excellence. Kurze Zeit der Besinnung.
Der in Orange und Brauntönen gehaltene Basquiat lässt ruhig werden. In aller Dramatik und Bewegung erkennt man den ungestümen Ausdruck des Künstlers. Basquiat auf der Staffelei, das Konterfeih Bowies in der Mitte und seitlich der Auktionator hinter seinem Stehpult. Der Dirigent der Inszenierung! Erst lässig ruhig. Dann das Bieter-Gefecht.
- Ich durfte die Gemälde Basquiats in einer einmaligen Ausstellung in der Kestnergesellschaft in Hannover im Jahr 1986 sehen und ihre Kraft spüren. Eine Ausstellung die ich persönlich nie vergessen werde. Eine künstlerische Haltung, die "Air Power" unbedingt in sich trägt. Ein typisches, ein seltenes Motiv, eines, das David Bowie sein eigen nannte. -
Es wurde das teuerste Los der Versteigerung. Um diesen einmaligen Jean-Michel Basquiat hielten mindestens sechs Bieter am Telefon und im Saal die Nummer hoch. Das ganze dauerte fünf aufregende Minuten. Dann der Hammer: für £ 7,093,000 ging die geballte Air Power an einen anwesenden Käufers.

Ein Ergebnis das die Anwesenden mit Applaus bedachten. Spannend!


20th Century British artists - dazu gehörte Bowie auch

Eine weiteres Werk, die an diesem Tag den Besitzer wechselten war Frank Auerbach’s
"Head of Gerda Boehm", das für  £ 3.8 Millionen in neue Hände ging. Ein Werk das Bowie sehr inspirierte. Legendär sein O-Ton dazu:

“My God, yeah! I want to sound like that looks”.

Weitere Rekorde des Bowie-Auktionsabends


Elf Mal konnten Rekordpreise für Britische Kunst erzielt werden. Insgesamt hatten sich 727 Bieter online und vor Ort registriert. Die Bieter kamen aus 46 Ländern der Erde.

Ein Werk, dass sofort in Erinnerung bleibt ist etwas Besonderes, da es von Damien Hirst in Zusammenarbeit mit David Bowie geschaffen wurde:
"Beautiful, hallo, space-boy painting, 1995"
Drei Bieter waren notwendig um das Gemälde auf  £785,000 / $975,834 (Schätzpreis  £250,000—350,000) zu bringen. Für diese Arbeit war David Bowie im Studio von Hirst’s studio. Damien Hirsts Beautiful, shattering, slashing, violent, pinky, hacking, sphincter painting, 1995, brachte  £755,000 / $938,540 (Schätzpreis  £250,000—350,000)

Hirst war einer der Künstler - es war nur eine Hand voll - über die Bowie sich öffentlich äußerte:

“He’s different. I think his work is extremely emotional, subjective, very tied up with his own personal fears – his fear of death is very strong – and I find his pieces moving and not at all flippant”,  Bowie in einem Interview in der New York Times.

Zur Auktion haben wir einige O-Töne aus London eingefangen


Oliver Barker, der Chairman von Sotheby’s Europe:
“David Bowie’s personal art collection captured the imagination of the tens of thousands who visited our exhibitions and the hundreds who took part in this evening’s sale. Sotheby’s is truly honoured to have had the opportunity to share this collection with the world and, in doing so, offer a fresh insight into the creative mind of one of the greatest cultural figures of our time.”


Bowie: Sammler, Kunstkenner und Künstler



Und ein Sprecher des Nachlasses "David Bowie" sagte:
“David always enjoyed sharing the works in the collection, loaning to museums and actively supporting the art and artists that were part of his world. While the family have kept certain pieces of particular significance, now was the time for others to share David’s love for these remarkable works and let them live on.”


Die Sammlungs-Kenntnis des Musik-Genies Bowie wurde von Simon Hucker, Senior Specialist Modern & Post-War British Art, gewürdigt:

“Bowie was drawn to the art for which he felt a profound personal connection, collecting with great intellect and passion. There were no hierarchies among the artists he loved; collecting was yet another expression of his legendary creativity.Alongside the sensational results for the better-known artists this evening, there was equal enthusiasm from collectors for the quieter, hidden-gems of Modern British art which he so loved and championed.”


Auktionen verändern auch immer den Künstlerindex


Weitere Auktionsergebnisse in Auswahl:


Peter Lanyons Witness aus dem Jahr 1961 ging für £ 797,000 / $ 990,751 (Schätzpreis £250,000-350,000 / $331,000-463,000) an einen neuen Besitzer. Bernard Leach, “Vase with Leaping Fish Design”, aus den späten 1960ern wechselte für £32,500 / $40,401 (Schätzpreis £5,000-7,000), was einen neuen Rekort für diesen Künstler darstellt, der bislang um die £ 12,500 gehandelt wurde.
Harold Gilman, Interior (Mrs Mounter), 1917, schnellte mit 5 Bietern auf £ 485,000 / $ 602,904 (Schätzpreis1£ 150,000-250,000) hoch. Winifred Nicholson, St Ives Harbour, 1928, wurde von nur sechs Bietern  auf  £ 245,000 / $304,560 (Schätzpreis: £50,000-70,000) angehoben. Patrick Caulfield, Foyer, 1973, pendelte sich etwas über dem Schätzwert ein £665,000 / $826,662 (Schätzpreis: £400,000—600,000) und erzielte damit einen neuen Rekordpreis, der bislang bei um die  £512,000
lag.

Im Internet kann man die Auktion Live verfolgen (Hier der Link zur Auktion in London bei Sotheby's)

Am Freitag, dem 11. November 2016 kommen am Morgen (10.30 Uhr) und am Nachmittag (16.00 Uhr) weitere Kunstwerke aus der persönlichen Kunstsammlung David Bowies zum Aufruf.



(A.W.)