Dienstag, 31. Januar 2017

BREMEN CLASSIC MOTORSHOW 2017

BREMEN CLASSIC MOTORSHOW 2017


Karmann-Sonderschau, Preisverleihungen, Rennwagen und Fahrzeugbörse im Messe-Parkhaus


Termin: Freitag, 03. bis Sonntag, 05. Februar 2017


Am Freitag um 11 Uhr öffnet die Classic Motorshow in Bremen. Der Name Karmann wird hier ganz groß geschrieben, denn die "Karmann-Sonderschau" ist ein Muss für alle Classic-Car-Fans. Hier wurde der Porsche 914 und der Scirocco entwickelt (I und II). Der Karrosseriebauer Günter Kaulmann hat mit den genannten Modellen und mit dem Opel Diplomat Coupé, der im Jahr 1967 das Licht der Welt erblickte, Auto-Design-Geschichte geschrieben.
Am 3. Februar zwischen 14 und 15 Uhr wird der Entwickler Kaulmann in Halle 5 am Stand D 20 über seine Entwürfe berichten.

Motorblock der COBRA,
Foto: Helga Waess

 Christian Geistdörfer und Simo Lampinen


Für Autogramme werden der zweimalige Rallye-Weltmeister Christian Geistdörfer und der finnische Rallyefahrer Simo Lampinen - 1965: 24-Stunden-Rennen von Le Mans - dann am Samstag, 04. Februar ansprechbar sein.

Spirit of the Show


Der Sieger des "Spirit of the Show" wird mit dem Award Peter Cahill ausgezeichnet.


Goldener Kolben für den Autodoktor


Jedes Jahr vergibt F-Kubik den "Goldenen Kolben" an Dokus zur Fahrzeuggeschichte. In diesem Jahr wird der Experte, Publizist und Designer Johannes Thomas Hübner ausgezeichnet. Wir kennen ihn aus der Live-Radiosendung "Autodoktor" (Hitradio FFH). Im Jahr 1981 war Hübner dabei als das Magazin "Oldtimer Markt" entwickelt wurde.

Beste Clubpräsentation 

Am Sonntag um 14 Uhr wird in Halle 5 die beste Clubpräsentation gekürt.


TIPPS für Classic-Car-Sammler und -Fans


Die Fahrzeugbörse im Messe-Parkhaus bringt zum Beispiel einen Mercedes W124 (1.700 Euro) oder einen Porsche 911 Turbo (148.000 Euro) in die Hansestadt.



WOLFSBURG ist auch dabei

BREMEN CLASSIC MOTORSHOW 2017: Die AUTOSTADT ZEIGT SIEBEN POPULÄRE MODELLE AUS DER KOOPERATION VON VOLKSWAGEN UND KARMANN

Sonntag, 29. Januar 2017

Fasching Muenchen BallTotal Deutsches Theater

Fasching in München


Ein Faschingsball für alle Sinne, der "ball.Total" im Deutschen Theater

Termin: Freitag 3. Februar 2017 - Tisch-Reservierung empfohlen!


Feste Größe der Ballsaison Münchens ist der traditionelle "ball.Total". Dieser Ball ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Deutschen Theaters und des GOP Varieté Theaters.
Bei einem gepflegten 3-Gänge-Menü kann man im Parkett des Theaters dinieren. Eine pünktliche Tisch-Reservierung ist daher dringend zu empfehlen.

Die "Tanzenden Marktfrauen" vom Viktualienmarkt
treten auch bei unterschiedlichen Faschingsbällen in
und um München auf.
Foto: Helga Waess (2014)

Die Menü-Folge beim ball.total klingt vielversprechend


"VORSPEISE
Delice Süßkartoffel mit Hirtenkäsestreusel und Kürbiskernen, Avocadomousse und Couscoussalat

HAUPTGÄNGE
 Zartes Schweinefilet umhüllt von einer
Champignonfarce mit einer von Blattspinat gefüllten Poularde auf Madeirajus,
mit Vichy-Karotten und Kartoffelgratin

oder Vegetarisch
Bayrisches Risotto mit
gebratenen Kräuterseitlingen

 NACHSPEISE
Weißes Moccatörtchen im Schokoladenmantel mit
Apfel-Champagner-Eis auf einem Himbeer-Spiegel"

Orchester Hugo Strasser unter der Leitung von Heinrich Haas


Und es darf getanzt werden, wenn das Orchester Hugo Strasser, das nach dem Tod des legendären Bandleaders im Jahr 2016, in diesem Jahr unter der Leitung Heinrich Haas aufspielt. Die tz berichtete 2016 über die Fortführung des Orchesters durch Haas in München - hier der Link zum Online-Artikel von Lisa Marie Albrecht in der tz am 10. April 2016.

DA CAPO


Als weiteres Highlight für das feiernde Faschingsvolk wird  Da Capo mit vielen Hits aus Funk, Soul, Pop und Rock auffordern das Tanzbein zu schwingen.

Künstler des Deutschen Theaters und des GOP Varieté Theaters


Künstler beider Häuser werden mit Überraschungen aufwarten und die Gäste zum Staunen bringen. Humor und Körperkunst werden nicht zu kurz kommen.

Der Dresscode sollte einer Abendgarderobe im festlichen Stil entsprechen.
 

FAKTEN zum ball.total

Einlass um 18:30 Uhr
Beginn um 20:00 Uhr
Ende des Balls um 03:00 Uhr
Es spielt das Orchester Hugo Strasser und die Band Da Capo
Dresscode bitte elegante Abendgarderobe
Eintrittspreise: ab € 26,00

Samstag, 28. Januar 2017

Muenchner Autotage Reise-Freizeitmesse Februar

Münchner Autotage auf der Reise- und Freizeitmesse - f.re.e


Jubiläum: 10 Jahre Autotage München


Termin notieren: 22. bis 26. Februar 2017



Der Münchner Merkur und die tz veranstalten im Februar wieder die Münchner Autotage. Was vor 10 Jahren begann, wird als Erfolgsrezept fortgeführt.

Unser Favorit auf den Münchner Autotagen
im Jahr 2016 war dieser Mustang,
"Ride the Pony", das nahmen wir wörtlich (siehe unten)
Foto: Helga Waess

"Und wieder wurde ein Auto verkauft!" 


Bald verkündet der Lautsprecher auf den Münchner  Autotagen wieder: "Und wieder wurde ein Auto verkauft!" Die Sportwagen, Familienwagen und Sondermodelle, so erlebten wir das auf den Autotagen 2016, gehen weg wie warme Semmeln.

Probefahrten sind vor Ort möglich und jeder Autokäufer bekam 2016 vom Veranstalter ein Feier-Fläschchen!


So geht aktive Wirtschaftsförderung in München! 


Münchner Autotage als Event für die ganze Familie


Im letzten Jahr war unter anderem ein  Fahrsimulator für Kinder da und eine Fahrrad- bzw. Seifenkisten-Teststrecke lud auf ein paar Runden ein.

Mehr als 50 Händler aus der Region präsentieren auf der Verkaufsmesse "Münchner Autotage" über 25 Automarken.

Reise- und Freizeitmesse f.re.e


Die Autotage sind ein Begleitveranstaltung der Reise- und Freizeitmesse, bei der so manches neue Urlaubsland entdeckt werden kann. Neben Schmankerl und Getränken aus verschiededen Ländern der Erde werden Kultur und Leute präsentiert. Vom Individualurlaub mit Rucksack und Schlafsack bis zum Sterne-Hotel reicht die Bandbreite der Möglichkeiten.

Ort: Messegelände München, Riem



Hier noch einmal der Mustang: 317 PS und EcoBoost-Motor (2,3-Liter-Turbo)

Er kam 2016 mit 4000 Exemplaren auf den deutschen Automarkt. Ein richtiger Muscle-Car aus Amerika und nicht nur ein Mythos. Und vor allem kein US-Import, sondern ein offiziell am Automarkt in Deutschland eingeführtes Model, das ab 35.000 Euro in der Grundausstattung angeboten wurde.

Münchner Autotage im Jahr 2016,
Mustang,

Foto: Helga Waess

Münchner Autotage im Jahr 2016,
Mustang,

Foto: Helga Waess

Münchner Autotage im Jahr 2016,
Mustang, unter der Haube,

Foto: Helga Waess

Münchner Autotage im Jahr 2016,
Mustang,

Foto: Helga Waess

Münchner Autotage im Jahr 2016,
Mustang,

"Ride the Pony", das nahmen wir wörtlich,
Foto: A. Waess



TEIL 2: Timofej. Die Geschichte des Stadtheiligen - München

Timofej Stadtheiliger Muenchen - Teil II

Die Geschichte des  „Olympia-Eremit" / „Einsiedler vom Oberwiesenfeld"


Timofej Wassiljewitsch Prochorow ging in München unter dem Namen Väterchen Timofej in die Stadtgeschichte ein. Vermutlich wurde er am 22. Januar 1894 in Buchaewskaja, bei der Stadt Rostow am Don geboren. Hier fuhr er, so wird überliefert als Kohlefahrer mit dem Pferdewagen von Dorf zu Dorf. Er war in Russland verheiratet und hatte drei Söhne. - Einer der Söhne wird ihn im hohen Alter am Oberwiesenfeld in München besuchen.

München, Marienplatz mit Rathaus und den Türmen der Frauenkirche,
Foto: Helga Waess

Der lange Weg von Russland nach München


Während des Zweiten Weltkrieges, genauer im Jahr 1943, verhalf er deutschen Soldaten auf russischem Gebiet zur Flucht vor der Roten Armee. Einmal, als er von einer Pferdewagenfahrt zurück in sein Heimatdorf wollte, sei ihm auf dem Rückweg in sein Heimatdorf die Madonna erschienen. Sie habe ihm befohlen, zurück und nach Westen zu gehen. Er solle zu ihren Ehren einen Kirchenbau für alle, eine Ost-West-Friedenskirche errichten.

Hier beginnt eine wechselvolle Geschichte, bei der Timofej über Prag, nach Wien und schließlich nach München kommt und sich niederlässt. 

Hier überlässt ihm die Stadt ein abseits gelegenes Grundstück am ehemaligen Flugplatz im Oberwiesenfeld. Er baut ab 1952 mit seiner Gefährtin Natascha die heute noch stehenden Gebäude aus dem Bombenschutt des Krieges. Ohne Baugenehmigung und ohne weitere Hilfsmittel. Zeitungen wie die Abendzeitung oder die Süddeutsche betitelten ihn zu Lebzeiten als „Olympia-Eremit" oder „Einsiedler vom Oberwiesenfeld".

In seinem kleinen Wohnhaus, das heute als Museum dient, erzählt die Fotografin Camilla Kraus Timofejs‘ Leben in Bildern. Eines davon aus dem Jahr 1972 zeigt Timofei und Natascha als Hochzeitspaar. Als seine Frau fünf Jahre später im Alter von 78 Jahren starb, errichtete Timofej ihr im Garten neben der Kirche ein symbolisches Grab - für sein privates Gedenken.

Die Gedenkstätte wird von der Stiftung Ost-West-Kirche e. V. betreut

Sie befindet sich im Spiridon-Louis Ring 100, im Olympiapark in München
Öffnungszeiten: In der Regel täglich von ca. 11 bis 17 Uhr;  im Sommer meist länger

TAGS: Gedenkstätte, Legende, München, Russland, Christian Ude, Oberwiesenfeld, Olympiagelände

TEIL 1: Timofej "Stadtheiliger Münchens" Gedenkstätte

Der Stadtheilige von München - Teil I



Väterchen Timofej und seine Gedenkstätte im Olympiapark

Ein Gartenparadies in München-Oberwiesenfeld


Ein kleines Gartenparadies im Olympiapark ist heute mit Schnee bedeckt. Es ist die inoffizielle Gedenkstätte für Väterchen Timofej, den Methusalem von München, der genau vor dreizehn Jahren im Alter von 110 Jahren verstarb. Timofij ist so legendär für München wie die Türme der Frauenkirche. Wie die Foto- und Brief-Dokumentation vor Ort zeigt, war es kein Geringerer als Alt-Oberbürgermeister Christian Ude, der diesen sonderbaren russischen Emigranten in einer Laudatio zu dessen 100. Geburtstag den „Stadtheiligen von München“ nannte.

Muenchen Marienplatz, Rathaus und Türme der Marienkirche,
Foto: Helga Waess

Väterchen Timofej: Individualist, Lebensphilosoph, Kreativer und Querdenker

Väterchen Timofej reiht sich ein in eine die Stadt München verkörpernde Personengruppe von Individualisten, Kreativen und Querdenkern, die ihre Lebensphilosophie unbedingt auslebten.

Sie alle verbindet ein extrovertiertes, charismatisches Erscheinungsbild und der unbedingte, unbeugsame Wille, sie selbst zu sein, und ihren inneren Antrieb zum Lebensinhalt zu postulieren. Sie identifizieren sich mehr als jede andere Personengruppe mit München als Stadt und Lebensform.

Münchner Originale prägen die Stadt

Wenn diese Münchner erwähnt werden, ob im TV, Radio oder in offiziellen Reden, dann wird ihr Ikonen-Status für die Stadt klar. Der Münchner verbindet mit vielen prominenten Namen unerklärlich viel. Gemeint sind Persönlichkeiten wie das

  • Komikerduo Karl Valentin und Liesl Karlstadt, 
  • der Schriftsteller, Journalist und Münchner Spaziergänger Sigi Sommer, 
  • das Münchner Original Monaco Franze alias Schauspieler Helmut Fischer, 
  • der exzentrische Modezar Rudolph Moshammer 
  • oder eben der kauzige Russe vom Oberwiesenfeld, Väterchen Timofej, der als Stadtheiliger Berühmtheit erlangte. 
  • Hierzu gehören inzwischen wohl auch die tanzenden Marktfrauen vom Viktualienmarkt, die jedes Jahr im Münchner Fasching Stadtgeschichte schreiben und bis nach Japan bekannt sind.


Es sind eben diese Persönlichkeiten, die das Leben der Großstadt am Alpenrand mitprägen, verkörpern und im traditionellen Gedächtnis der Stadt stets lebendig sind. Für uns ein Grund, den umzäunten Garten von Väterchen Timofej mit seinen bis heute nicht genehmigten aber von der Stadt anscheinend geduldeten Schwarzbauten im Olympiapark zu besuchen.

Väterchen Timofeijs Häuschen sind Schwarzbauten im Olympiapark


Hier befand sich bis 1938 der Verkehrsflughafen München-Oberwiesenfeld. Nach 1945 lag dieses Gelände brach und wurde für zehn Millionen Kubikmeter Schutt aus der zerbombten Stadt genutzt.

Der Olympiapark hat jedes Jahr viele Besucher, aber fragt man hier und da auf dem Gelände, so stellt sich heraus: Kaum jemand weiß noch, dass sich ganz in der Nähe des Olympiabergs ein kleines Gartenareal mit Gebäuden befindet, die die Stadtbau-Kommission nie genehmigt hat. Man habe davon gehört, aber ob es das noch gäbe, sei nicht bekannt.

Für die Errichtung einer Kirche, einer Kapelle und weiterer flacher Bauten am Kriegsschuttberg auf dem Oberwiesenfeld gab es niemals Baugenehmigungen.

Doch es gibt sie noch, eine russische Enklave auf dem Platz des Tollwood Sommerfestivals, das Areal von Timofej Wassiljewitsch Prochorow 


Hier, in der Gedenkstätte sind Zeitungsartikel ausgehängt, genauer im dortigen "Timofej Museum", das sogar, so lesen wir vor Ort, Wladimir Putin kennt.

Der Methusalem von München hat dieses Areal seit 1951 zusammen mit seiner Lebensgefährtin Natascha begrünt, bewirtschaftet und bebaut. Timofej Wassiljewitsch Prochorow ging in die Stadtgeschichte als Väterchen Timofej ein. Im Laufe der Jahre wurde das Gartenparadies zur inoffiziellen Gedenkstätte für jenen russischen Emigranten, der längst zu den Münchner Originalen gezählt wird.


Gedenkstätte für Väterchen Timofej

Der russische Emigrant kam knapp sechs Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg nach München. Ließ sich mit Natascha hier nieder und erbaute am heutigen Olympiagelände im Auftrag einer Marien-Vision, wie er behauptete, eine Ost-West-Friedenskirche. Eine Kirche für alle, jenseits aller Konfessionen.
Vermutlich hatten jene Männer, die dem Russen Anfang der 50er Jahre gestatteten, dort, wo man den Schutt aus dem zerbombten München sammelte, eine Wohnhütte zu errichten, nicht im Traum daran gedacht, was hier für ein unbeugsamer Geist bauen wollte.
Mit seinem ungewöhnlichen Lebensstil zog der russische Emigrant mit dem Vollbart von Anfang an die Aufmerksamkeit von Politik und Öffentlichkeit auf sich. Er, seine Bauten, seine Lebensphilosophie und sein Lebensstil wurden von ihm und seinen Anhängern in den 60er und 70er Jahren lebhaft verteidigt.

Um die Gebäude wurde gestritten und demonstriert. Und ihr Erhalt ist bis heute wohl nicht zuletzt Alt-Oberbürgermeister Christian Ude zu verdanken, der im Garten von Väterchen Timofej häufig zu Besuch war.

Ein Idyll, auch heute noch.

In seinem kleinen Wohnhaus, das heute als Museum dient, erzählt die Fotografin Camilla Kraus Timofejs‘ Leben in Bildern. Eines davon aus dem Jahr 1972 zeigt Timofei und Natascha als Hochzeitspaar. Als seine Frau fünf Jahre später im Alter von 78 Jahren starb, errichtete Timofej ihr im Garten neben der Kirche ein symbolisches Grab - für sein privates Gedenken.

Der Eremit von München begegnete Friedensreich Hundertwasser, Silvia Sommerlath, der heutigen Königin von Schweden, die ihn als solche auch wieder besuchte, und vielen anderen. Häufige Gäste im liebenswertesten Schwarzbau Münchens waren Christian Ude und seine Frau Edith von Welser-Ude.

Mit den Jahren wurde der wunderliche alte Mann zum „Wahrzeichen von München". Nach seinem Alter befragt, antwortete er stets: „2000 Jahre!"


Unter diesem Link findet sich die Geschichte Timofej's - im II.  Teil: 


LOCATION: Stiftung Ost-West-Kirche e. V. 

Spiridon-Louis Ring 100
80809 München
Öffnungszeiten: In der Regel täglich von ca. 11 bis 17 Uhr;  im Sommer meist länger

TAGS: Gedenkstätte, Legende, München, Russland, Christian Ude, Collectart, Oberwiesenfeld, Kriegsschutt, Olympiagelände, Olypark

Freitag, 27. Januar 2017

Briefmarkensammler und David Bowie-Fan News

Royal Mail widmet David Bowie einen kompletten Satz Sammler-Briefmarken


Wie ehrt man eine Ikone der Musikgeschichte wie David Bowie?


Zum 70. Geburtstag des legendären Künstlers David Bowie werden bei der Royal Mail unterschiedliche Briefmarken-Sondereditionen auf den Markt kommen. Diese begehrten Sammlerstücke (in Sonderbriefen auch in limitierter Auflage erhältlich) zeigen neben verschiedenen Alben-Covern auch Fotos von Live-Auftritten.
Musiklegenden als Briefmarkenmotiv gab es in England bislang nur für die Beatles und Pink Floyd. Die Bowie-Briefmarken der Royal Mail werden ab dem 14. März 2017 ausgegeben. Unten findet sich ein Link zur Royal Mail, unter dem man die Marken heute ansehen kann.

München, Foto: Helga Waess


Philip Parker von der Royal Mail in Großbritanien sagte im Pressegespräch: 


“For five decades David Bowie was at the forefront of contemporary culture, and has influenced successive generations of musicians, artists, designers and writers. Royal Mail’s stamp issue celebrates this unique figure and some of his many celebrated personas.”

Die David-Bowie-Covermotive auf den Briefmarken sind:

  • Hunky Dory
  • Aladdin Sane
  • Heroes
  • Let's Dance
  • Earthling
  • Blackstar (letztes Album)

Außer dem werden vier Lifefotos zum Beispiel von der "Ziggy Stardus"-Tour (1972) die Marken zieren. Es ist der erste komplette Sonderbriefmarken-Satz der Royal Mail, der nur einem Star gewidmet wird.


Die Briefmarken der Royal Mail können direkt über die Homepage (unter diesem Link) der Britischen Post angesehen werden: Shop.royalmail.com


In diesem Blog findet sich ein Bericht zur DAVID BOWIE AUSSTELLUNG MIT ORIGINAL PHOTOGRAPHIEN von Terry O'Neill in der Galerie Stephen Hoffman in München (Hier der Link zur Homepage der Galerie mit weiteren Photographien)


Donnerstag, 26. Januar 2017

Flow of Forms Museum Fuenf Kontinente Muenchen

Gibt es einen Global Turn in den Kunst- und Designwissenschaften?

Flow of Forms/Forms of Flow - Designgeschichte zwischen Afrika und Europa

FORMEN DER MODERNE im Museum Fünf Kontinente von 3. Februar bis 12. März


Ab 3. Februar wird die Darstellung "Formen der Moderne" in die ständige Afrika-Ausstellung des Museums Fünf Kontinente mit integriert. Wer am 2. Februar von 16.30–17.30 Uhr die Zeit findet, sollte sich die Preview mit Dr. Stefan Eisenhofer, Leiter der Afrika-Abteilung im Museum Fünf Kontinente, und den Projektmitarbeitern nicht entgehen lassen. Es wird eine offenen Fragerunde geben, die sicherlich nicht nur für Designer und Ethnologen interessant sein wird.

Die Ausstellung Flow of Forms/Forms of Flow erfasst Gestaltung und Designpraxen in Afrika. Die Formfindung der Designer des Kontinents basieren auf eigenen Design- und Wahrnehmungs-Traditionen sowie, wie sich in vielem zeigen wird, auch auf dem wechselseitigen Austausch zwischen Afrika und Europa.

Maximilianstrasse, Foto: Helga Waess (Sommer 2016)


Gibt es einen Global Turn in den Kunst- und Designwissenschaften?


Design-Geschichten werden, da die Welt mehr und mehr zusammenwächst, globaler. Ein frischer wechselseitiger Wind für die Gestaltungstraditionen in Afrika und Europa steht einer kritischen Haltung gegenüber: traditionelles – modernes, handwerkliches – industrielles, formelles – informelles? Die Designgeschichte wird bunter - im wahrsten Sinne. Historisches und tradiertes mischt sich mit Neuem interkulturellen Formen und Sehgewohnheiten.

Die Design-Ausstellung Flow of Forms/Forms of Flow will den Wandel verdeutlichen. Sie nimmt sich neuen, möglichen Themenfeldern an und gibt in fünf Stationen an vier Ausstellungsorten in München den Ton an.

.Wo sind sie hin die Formen der Moderne vom Beginn des 20. Jahrhunderts? Und wie sahen sie aus? Welche Bedeutung kam den Objekten aus Afrika zu und welche Formgenesen gibt es im "Bereich der angewandten Kunst in München, Zürich und Paris"?

Reformbewegungen wie Arts and Crafts zeigten noch ökonomische und koloniale Prämissen.

Teilnehmende Künstler sind Black Coffee, Formafantasma und Simone Post

Zeitgenössische Design-Positionen, ja, die Migrationen der Formen und Konzepte werden in der Ausstellung gezeigt und kritisch reflektiert. Transkulturelle Perspektiven werden beleuchtet und erforscht.

Flow of Forms/Forms of Flow wird in Zusammenarbeit von vier Institutionen Münchens und in eben diesen gezeigt. Die Stationen der Design-Diskussionen finden sich im Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München, im Architekturmuseum der Technischen Universität München, in der oben genannten der Afrika-Abteilung des Museums Fünf Kontinente und im Kunstraum. Zudem wird eine Münchner Galerie das Raumangebot erweitern: die Galerie Karin Wimmer.

Wer sind die Sponsoren vom Flow of Forms/Forms of Flow?


An erster Stelle sollte der TURN Fonds der Kulturstiftung des Bundes genannt werden, über den sich die Kulturinstitutionen sehr freuen. Aber das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und der Freundeskreis des Kunsthistorischen Instituts sind unschätzbare Partner bei der Finanzierung des doch sehr umfangreichen und wichtigen Kultur-Austauschs-Projekts.







Mittwoch, 25. Januar 2017

Münchner FILMFEST-Filme für Oscar nominiert

Münchner FILMFEST-Filme für Oscar nominiert


Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences gibt die Liste der Nominierungen der 89. Oscars bekannt

Alle drei Fime starteten beim 34. Filmfest München


Unter den Nominierungen sind auch diese drei Filme: Für die Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film sind TONI ERDMANN aus Deutschland, THE SALESMAN aus dem Iran und TANNA für Australien gelistet. Als Bester Hauptdarsteller wurde Viggo Mortensen für CAPTAIN FANTASTIC: EINMAL WILDNIS UND ZURÜCK nominiert, der bei der Münchner Premiere bereits gut ankam.

Oscar-Preisverleihung findet am 26. Februar 2017 statt. Drücken wir die Daumen für die genannten Filme.

München, Foto: Helga Waess

Der Film TONI ERDMANN 

startete beim 34. Filmfest München (Deutschlandpremiere) und gewann seit dem zahlreiche Preise:

  • FIPRESCI-Preis in Cannes, 
  • Europäischen Filmpreis in 5 Kategorien,
  • zwei Bayerische Filmpreise, 
  • den Gilde Filmpreis 
  • Festival- und Kritikerpreise


Link zu den  Bildern von der Eröffnungsnacht des FILMFEST MÜNCHEN 2016



THE SALESMAN 


THE SALESMAN  erhielt bei den Filmfestspielen in Cannes den Preis für das Beste Drehbuch. Shahab Hosseini war hier als Bester Darsteller dabei.
In München gewann der Film den Hauptpreis :
„Die CineMasters Jury verleiht den ARRI/OSRAM Award 2016 einstimmig an THE SALESMAN von Asghar Farhadi."



TANNA 


Die Australier Bentley Dean und Martin Butler haben den ersten Spielfilm Australiens nur mit Einheimischen abgedreht.
TANNA war "Highlight der Filmfestspiele von Venedig". Der film wurde hier mehrfach ausgezeichnet.


Viggo Mortensen 


ist nominiert für seine Rolle in CAPTAIN FANTASTIC – EINMAL WILDNIS UND ZURÜCK. Das war ein super Abschlussfilm, der in München Premiere hatte.

Dienstag, 24. Januar 2017

B.Z. Kulturpreises 2017 geht an den Fotografen Wolfgang Tillmans

Auszeichnung "B.Z."-Kulturpreis / Axel Springer SE


Der Fotograf Wolfgang Tillmans erhält den Kulturpreises der Berliner Zeitung

Preisverleihung: Dienstag, 24. Januar 2017, in der Staatsoper im Schiller Theater


Der B.Z.-Kulturpreis wird seit 1992 verliehenIn diesem Jahr wird der Fotograf Wolfgang Tillmans für sein Werk geehrt. Weitere Bären gehen an den Intendanten Jürgen Flimm, den Schauspieler Ulrich Matthes (Deutschen Theaters Berlin), den Opernsänger Rolando Villazón und die Schauspielerin und gebürtige Berlinerin Cornelia Froboess mit dem B.Z.-Bären geehrt.
Es ist ein Preis der größten Zeitung Berlins. Der Kulturpreis ging in den letzten Jahren an verschiedene Sänger, Schauspieler und bildende Künstler - zum Beispiel an Georg Baselitz, Christo und Jeanne-Claude, Lord Norman Foster, Anselm Kiefer, Karl Lagerfeld, Daniel Libeskind und an Jonathan Meese.

Am Brandenburger Tor, Berlin, Foto: Helga Waess


Zur Verleihung des 26. Bronze Bären werden in Berlin 800 Gäste erwartet. Es moderiert Meret Becker. Zur diesjährigen Kulturpreisverleihung äußerte sich der Chefredakteur der B.Z. Peter Huth auf der Homepage des Axel Springer SE:

 „Worauf wir in diesem Jahr ganz besonders stolz sind: Jürgen Flimm wird den Abend selbst inszenieren. Hausherr, Preisträger, Regisseur – der Kulturpreis 2017 ist voll Flimm!“


Wer wird beste Slam-Poetin 2017?


Online konnte man für Josefine Berkholz (22), Zoe Hagen (22) und Lisa Eckhart (24) abstimmen.
Den Publikumspreis erhält die beste Slam-Poetin, die heute Abend bekannt gegeben wird.



dpa
Berlin Regierungsviertel, Foto: Helga Waess

Foto-Impressionen Jahr 2016

DAS KUNST-KULTUR-BLOG-Jahr im RÜCKBLICK: Foto-Impressionen aus dem Jahr 2016


Im Januar 2016 lag ein weißer Zuckerguss über der Stadt und verzauberte München

Frauenkirche in München, Januar 2016, Foto: Helga Waess






Bavaria im Januar 2016, Foto: Helga Waess

Im Hotel Bayerischer Hof residiert zur Faschingszeit das Prinzenpaar


2016: Das offizielle Faschingsprinzenpaar der Landeshauptstadt München heißt Prinzessin Andrea II., von der royalen Kunst des Holzbaus und Prinz Christian II., von Monaco de Bavaria.





Prinz Christian II., Foto: Helga Waess

Prinzessin Andrea II. und Prinz Christian II. vor dem Haupteingang
des Hotels Bayerischer Hof, Foto: Helga Waess

Bei den "Münchner Autotagen" entdeckten wir viele Neuheiten 


Dem Aufruf "ride the pony" von Mustang ließ ich mir nicht zweimal zurufen.




Im Mustang bei den Münchner Autotagen, Foto: A. Waess

Wir besuchten die «Muhammad Ali»-Ausstellung in der Galerie Stephen Hoffman


Die Abendschau vom Bayerischen Rundfunk war auch in der Galerie, wo uns dieses einmalige Foto gelang. Die Galerie Stephen Hoffman zeigte Michael Brennans Fotografien mit Muhammad Ali (1942-2016) - in außerordentlichen und zum Teil von Ali und Brennan signierten Großformaten (jeweils eine Auflage von 10 Exemplaren).






Kamera des BR und Ali "1977" von Michael Brennan in der Galerie Stephen Hoffman in München
Foto: Helga Waess

Und ehe man sich versah wurden in München schon wieder das Oktoberfest aufgebaut




Oktoberfestaufbau / Links vom Paulaner Turm im Hintergrund die Frauenkirche,
Foto: Helga Waess

Aus Berlin zeigten wir Impressionen von der Museumsinsel und vom Schloßbau







Schlossbau in Berlin im Sommer 2016, Foto: Helga Waess


Unser neues Buch "Schildkröten-Alarm bei Anna und Andi" kam auf den e-Book-Markt






Und dann begann das Oktoberfest in München





Okotoberfestzelt - einen Tag vor der Eröffnung / Presse-Rundgang
Foto: Helga Waess

Festumzug - Oktoberfest 2016, Foto: Helga Waess


Fahrgeschäfte auf dem Oktoberfest 2016, Foto: Helga Waess

Fahrgeschäfte auf dem Oktoberfest 2016, Foto: Helga Waess

Die Kunstmesse Munich Highlights und die Galerie-Szene in München brachten viele Kunstsammler in die Stadt


"Galerie Stephen Hoffman - Fine Art Photography" auf der Kunstmesse Highlights in München,
Foto: Helga Waess





Es wurde Herbst und es wurde wieder Winter


Bavaria im November, Foto: Helga Waess

Dann kam das Winterfestival Tollwood 2016 "bewegt" mit Kunst und Kunstgewerbe






Aufbau des Winterfestivals TOLLWOOD 2016, Foto: Helga Waess
 Weihnachten nahte mit zahlreichen Weihnachtsmärkten

Neues Rathaus - Blick vom Hof auf den Marienplatz-Weihnachtsmarkt, Foto: Helga Waess

Münchner Stadtkrippe im Rathaushof, Foto: Helga Waess


Weihnachtsmarkt auf dem Marienplatz in München, Foto: Helga Waess






Christkindl-Tram vor Lodenfrey in München, Foto: Helga Waess

Und wir besuchten zur Weihnachtszeit das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte mit der Buddha-Ausstellung


Völklingen - Eingang zur Buddha-Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Foto: Helga Waess





Anfahrt zum Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Foto: Helga Waess

Samstag, 21. Januar 2017

44. DEUTSCHER FILMBALL 2017 im Hotel Bayerischer Hof

44. DEUTSCHER FILMBALL 2017


FILMBALL-Nacht im Bayerischen Hof in München mit Verleihung des New Faces Award an drei Nachwuchs-Talente des Deutschen Films



21. JANUAR 2017: HOTEL BAYERISCHER HOF, MÜNCHEN. Die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO) feiert den jährlichen Deutschen Filmball. Das Hotel am Promenadeplatz in der Münchner Innenstadt eignet sich vorzüglich für diese festliche Gala. Ein Branchen-Termin, den mehr als 1000 Persönlichkeiten aus Film, Medien, Politik und Gesellschaft sich nicht entgehen lassen.
Zu den Hauptsponsoren des 44. Deutschen Filmballs 2017 gehören - was das Branding in der Lobby des Hotels verrät - CLAIRE FISHER, die AUDI AG, SAMSONITE, MAGNUM, AIGNER, ARRI, ZENTIS und MAC.



44. Deutscher Filmball, am 21. Januar 2017,
hier: Illuminierte Fassade des Hotels Bayerischer Hof in
München, Foto: Helga Waess

Zur Stunde feiern im Bayerischen Hof etablierte Film- und Medienschaffende und auch die so genannten new faces. Die Presse wartete seit geraumer Zeit auf ihre klassischen "Roter Teppich-Interviews" vor dem Hotel, wo bei Minus acht Grad ein Zelt das Haupthaus des Hotels säumt.

44. Deutscher Filmball, 2017, Hotel Bayerischer Hof in
München, Foto: Helga Waess


Im Festsaal des Bayrischen Hofes startet nach einem festen Programm eine rauschende Ballnacht.

21. Januar 2017, Hotel Bayerischer Hof in
München, Foto: Helga Waess


Ein Highlight heute Abend ist die Verleihung des "Deutscher Filmball und BUNTE new faces award". Der Preis für Nachwuchstalente im Deutschen Films geht heute an drei NEW STARS:


  • BESTER NACHWUCHSSCHAUSPIELER: Jannik Schümann („Jugend ohne Gott“)
  • BESTE NACHWUCHSSCHAUSPIELERIN: Lea van Acken („Das Tagebuch der Anne Frank“)
  • BESTER DEBUTFILM / REGIE: Theresa van Eltz („4 Könige“)

Georg Seitz, Ressortleiter Film, BUNTE, über den new faces award des Deutschen Filmballs: 

„Was nutzt das größte Talent, wenn es keiner kennt? Für die Stars von morgen ist der Deutsche Filmball eine ideale Gelegenheit, um Kontakte zur Branche zu knüpfen."

Das Programm des 44. Deutschen Filmballs für heute:


Zunächst gibt es einen Champagner-Empfang. Im Ballsaal wird der 44. Deutschen Filmballs 2017 eröffnet. Die Begrüßung und Präsentation der New Stars nimmt Alfred Holighaus vor, der Präsident der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e. V. Es folgt das Grußwort des Schirmherrn Horst Seehofer, Ministerpräsident des Freistaates Bayern.

Roulette zu Gunsten der Filmkünstlernothilfe


Ab 22:00 Uhr gibt es dann ein Roulette zu Gunsten der Filmkünstlernothilfe. Für den musikalischen Rahmen sorgt heute The Clou Experience.
Und wie sollte es in Bayern anders sein: um Mitternacht gibt es das traditionelle Weißwurstessen. Getanzt wird sicherlich auch heuer wieder bis in die Morgenstunden.

IMPRESSIONEN von der illuminierten Fassade des Hotels Bayerischer Hof in München


44. Deutscher Filmball, 21. Januar 2017, Hotel Bayerischer Hof in
München, Foto: Helga Waess


44. Deutscher Filmball, 21. Januar 2017, Hotel Bayerischer Hof in
München, Foto: Helga Waess

44. Deutscher Filmball, 21. Januar 2017, Hotel Bayerischer Hof in
München, Foto: Helga Waess

44. Deutscher Filmball, 21. Januar 2017, Hotel Bayerischer Hof in
München, Foto: Helga Waess

Illumination am Gebäude zum 44. Deutscher Filmball, 21. Januar 2017, Hotel Bayerischer Hof in
München,  Foto: Helga Waess


Erika Fuchs Comicmuseum Wilhelm Busch

Erika-Fuchs-Haus. Museum für Comic und Sprachkunst


Mit Wilhelm Busch und Rodolphe Töpffer sieht Entenhausen ganz anders aus


Deutschlands erstes Comicmuseum zeigt bis 1. Mai 2017 die Sonderausstellung "Die Großväter des Comics"


Sie gelten in der Kunstgeschichte als die "Großväter des Comics – Wilhelm Busch und Rodolphe Töpffer". Nun ehrt das Erika-Fuchs-Haus in Schwarzenbach an der Saale den Schweizer Rodolphe Töpffer, welchen Goethe bereits bewundernd erwähnte: „Es ist wirklich zu toll! Es funkelt alles von Talent und Geist!“
Die Bildergeschichten des Schweizers Töpffer erschienen ab den 1830er Jahren. Sie gelten als frühe Comics, da sie bereits in einzelnen Panels karikaturenhaft gezeichnete Bilder-Geschichten erzählten.

Max und Moritz in einer Fünfminuten-Zeichnung, von Helga Waess

Zusammen mit Wilhelm Busch, der das Element der Bewegung und auch die Lautmalerei in seinen Bildergeschichten einsetzte, ehrt das "Museum von Dagobert, Donald und Co." nun die beiden "Großväter des Comics".



Erika-Fuchs-Haus

Museum für Comic und Sprachkunst
Bahnhofstraße 12
95126 Schwarzenbach a. d. Saale

Öffnungszeiten

Dienstag – Sonntag
10 – 18 Uhr


Über das "Erika-Fuchs-Haus. Museum für Comic und Sprachkunst" in diesem Blog



Über Max und Moritz und Wilhelm Busch in diesem Blog






Freitag, 20. Januar 2017

Private Kunstsammlung bei Christie's

Auktionshaus Christie's "Impressionist & Modern Art", 28. Februar 2017


Versteigerung: Private Kunstsammlung der Kunstmäzenin und Krombacher-Gesellschafterin Barbara Lambrecht 


Nutznießer der Kunstauktion soll das Museum für Gegenwartskunst in Siegen sein, das die Rubenspreisträger ausstellt


Den Rubenspreis gibt es seit 1955 und er wird alle fünf Jahre an einen namhaften Künstler der Gegenwart verliehen. Im Sommer 2017 erhält ihn Niele Toroni (Jg. 1937). Der Maler und Konzeptkünstler Toroni lebt in Paris. Die Preisverleihung wird in einer Festsitzung des Rates der Universitätsstadt Siegen stattfinden. Gleichzeitig wird die Preisträgerausstellung im Siegener "Museum für Gegenwartskunst" eröffnet.

Bisherige Preisträger waren zum Beispiel: 1987 Cy Twombly, 1992 Rupprecht Geiger, 1997 Lucian Freud, 2002 Maria Lassnig, 2007 Sigmar Polke und 2012 Bridget Riley.

Nun wird das Museum durch eine großzügige Geste der Kunstsammlerin, Mäzenin und Krombacher-Gesellschafterin Barbara Lambrecht beschenkt:
Christie's wird in einer Abend-Auktion "Impressionist & Modern Art" am 28. Februar in London Werke von Berthe Morisot, von Claude Monet oder auch von Kees van Dongen an den Bieter bringen. Schätzwerte von 7000 (circa 8000 Euro) und 3 Millionen Pfund (circa 3,5 Millionen Euro) werden erwartet.

dpa

Mittwoch, 18. Januar 2017

Ausschreibung STRABAG ArtAward 2017

STRABAG ArtAward International 2017


Kunstpreis für Zeitgenössische Kunst - Malerei und Zeichnung


Der STRABAG ARTAWARD INTERNATIONAL 2017 ruft Künstler bis 40 Jahren aus Österreich, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, NRW/Deutschland und der Schweiz zur Teilnahme am Kunstwettbewerb auf  - Bewerbung noch bis 12. Februar 2017 möglich

Foto: Helga Waess

Kunstförderung der STRABAG SE

Als europäischer Technologiekonzern steht STRABAG international für Baudienstleistungen und Innovation ein. Neben der Bauindustrie und der Bauwertschöpfung liegt dem Konzern unter anderem die internationale Kunstförderung am Herzen.

Kunst und Wirtschaft werden hier seit den frühen 90er Jahren, das heißt, seit der Gründung des STRABAG Kunstforums in Kärnten, groß geschrieben.

Seit dem Jahr 2009 setzt sich das Unternehmen für die internationale Kunstförderung ein.

Der ArtAward von Strabag soll Künstler bis 40 Jahre fördern. Künstler aus den Ländern Österreich, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, Nordrhein-Westfalen/Deutschland und der Schweiz können sich  mit Gemälden und Zeichnungen bewerben.



Montag, 16. Januar 2017

FC-Bayern Muenchen TV

FCB bekommt MIA SAN MIA - TV

Säbener Straße bald mit eigenem TV-Sender


FC-Bayern München bereitet einen Pay-TV-Sender vor


Was Real Madrid, Juve, Bordeaux, Lyon, Marseille, Man United, Chelsea, Liverpool und Arsenal oder Barce können, kann der FC-Bayern auch! Die Marketing-Abteilung der Bayern will einen Traum verwirklichen und für die Fans des FCB einen 24 Stunden-Sender offerieren.
Hier weiterführende Links



Kamera vom FC-Bayern TV beim
Audi Generation Award,
Foto: Helga Waess 


Einzelheiten zum FC-Bayern-TV


Es soll allerdings ein Pay-TV-Sender à la Sky werden und in Zusammenarbeit mit dem Sponsor Telekom zur Ausstrahlung kommen.

Die Sendeleitung wird wohl Nikolai Kube übernehmen, der seit einigen Jahren die Pressearbeit des FCB leitet. Gesendet wird aus der Säbener Straße, jedenfalls wurde hier das Interieur aufbereitet. Wir kennen es von den "FCB News".

Kostenfrei wäre für Kinder und Jugendliche besser


Real sendet für seine Zuschauer und Fans allerdings "free", das heißt kostenfrei und das auf Spanisch und Englisch. Die Werbeeinnahmen sorgen bestimmt für das nötige Sender-Geld, so dass die Finanzierung gesichert ist.
Vielleicht schafft das der FC-Bayern ja auch? Eventuell wenn Uli für die Fans ein gutes Wort einlegt?



Was könnte den Fußball-Fan des FCB im TV-Sender des Vereins erwarten?



Klassiker vergangener Spielzeiten, Talks mit einzelnen Spielern und Spielerinnen und immer wieder News, halt das, was die Webseite jetzt schon bietet.  Ausweiten könnte man alles auf die Amateure und die Jugend.

Hierzu

Kunstpreis Stadt Limburg 2017

Kunstpreis Stadt Limburg an der Lahn 2017


„ZeitSprünge“ - Kunstpreis für Künstler ohne Altersbegrenzung


Ausschreibung des Kunstpreises "ZeitSprünge" - Bewerbung bis 07. März 2017


Das Thema 2017: „ZeitSprünge“: ZeitSprünge - dieser Begriff wird absichtlich von der Jury nicht erläutert, um bei der Umsetzung einen möglichst großen Spielraum zu lassen. Es sind alle Techniken zugelassen und für die Künstler besteht keine Altersbegrenzung. Hiermit soll Künstlern oder Künstlergruppen ein Forum geboten werden um "eigene, bereits vorhandene oder neue Vorstellungen und Werke mit der gestellten Thematik zu verbinden" (so die Jury) und eine Öffentlichkeit anzusprechen.

Der Kunstpreis Stadt Limburg an der Lahn 2017 ist bundesweit ausgeschrieben und mit einem Preisgeld von 5.000 € dotiert. Das jeweilige Kunstprojekt/Ausstellungsprojekt wird im Historischen Rathaus durch eine Ausstellung vom 15. September bis zum 12. November 2017 gewürdigt.

Förderer des Kunstpreises


Möglich wurde diese Kunstpreis-Ausschreibung durch den Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn, den Förderkreis Bildende Kunst Limburg e. V. (seit 1996) und die Kreissparkasse Limburg.

Einsendeschluss für die Bewerbung um den Kunstpreis der Stadt Limburg ist am 7. März 2017 (Eingangsstempel bei der Behörde Limburgs)


Das beste Projekt wird mit dem Kunstpreis prämiert und in der Zeit vom 15. September bis zum 12. November 2017 in den Räumen der Kunstsammlungen der Stadt ausgestellt. Die Kunstsammlungen befinden sich im schönen Historischen Rathaus Limburgs direkt am Fischmarkt.


Hier der Link zum PDF-Flyer mit den Einzelheiten zur Bewerbung um den Kunstpreis der Stadt Limburg an der Lahn



Sonntag, 15. Januar 2017

Kunstpreis der Stadt Schwabach

Ausschreibung des Kunstpreis der Stadt Schwabach

900-jähriges Stadtjubiläum mit Kunstpreis der Stadt Schwabach

Ausschreibung für ortung X  endet am 30. Januar 2017!


Unter der Überschrift "ortungX - #im zeichen des goldes" wird die Goldschlägerstadt Schwabach vom 05. bis zum 20. August 2017 die zehnte "Kunstbiennale ortung" veranstalten. Zum 900-sten Stadtjubiläum wird ein ganz besonderes "Kunstfestival" geplant. 

Der Kunstwettbewerb "ortung X" soll Orte und Nichtorte, der Stadt Schwabach in neue Kunst-Seh-Räume verwandeln. Bespielt werden können öffentliche Plätze und Fassaden bis hin zu Kellergewölben.

Motto: #im zeichen des goldes

Alle Techniken und Sparten sind erlaubt bis hin zur Computerkunst.

Bewerbungsunterlagen können als PDF direkt bei der Stadt Schwabach unter diesem Link heruntergeladen werden

Projektstipendium KunstKommunikation 18

Kunsthaus Kloster Gravenhorst - Projektstipendium 2018


Stipendium für Künstler und Kunstvermittler mit abgeschlossener Ausbildung


Ausschreibung Projektstipendium "KunstKommunikation" 


Die Bewerbungen für das Projektstipendium KunstKommunikation 2018 können noch bis zum 03. Februar 2017 eingereicht werden. Der Kreis Steinfurt will damit die Künste in der Region fördern und frische internationale Ideen dazuholen.
Das Kunsthaus Kloster Gravenhorst wurde zur "Produktions- und Kommunikationsstätte für Gegenwartskunst, Kunstdiskurs und Kunstvermittlung" ausgebaut und schreibt seit 2005 jährlich Projektstipendien für Künstler und Kunstvermittler, die sich "neue innovative Kunstprojekte" unter dem Thema "KunstKommunikation" trauen, aus.

Die zu fördernden Projekte sollen "gemeinschaftsorientiert" und öffentlich sein, wobei ortsbezogene Projekte erwünscht sind, die im Kreis Steinfurt jung und alt zur Partizipation am Kunstschaffen anregen sollen.

Wer kann sich bewerben? 


Aufgerufen zur Bewerbung sind Künstler und Kunstvermittler mit abgeschlossener Ausbildung; darunter können auch "Paare oder Gruppen, die gemeinsame Projekte konzipieren und durchführen wollen" sein.

WICHTIG: Für das Projektstipendium gibt es keine Altersbegrenzung.


Nach der Bewerbung wird es ein viel-stufiges Auswahlverfahren in einer "Ideenwerkstatt" geben, hierzu werden zunächst 15 Projekte für die engere Auswahl bestimmt. In einer Art offenem Arbeitsraum können die Bewerber dann ihre Projektideen mit dem Ort und seiner Umgebung weiterentwickeln. Diese frei und öffentlich ausdiskutierten Ideen können dann fertig ausgearbeitet und zur Endjurierung eingereicht werden.

Für das jeweilige Projekt besteht während des Stipendiums eine zu vereinbarende "projektbezogene
Aufenthaltsdauer". Hierfür werden Ateliers und Projekträume zur Verfügung gestellt. Man wohnt in Appartements mit Gemeinschaftsküche.

PDF: Ausschreibungsunterlagen mit allen wichtigen Informationen können von der Homepage  heruntergeladen werden


DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst - Homepage = da-kunsthaus.de

Klosterstr. 10, 48477 Hörstel





Samstag, 14. Januar 2017

Hunt Direktor Victoria Albert Museum

Victoria & Albert Museum in London bekommt einen neuen Direktor

Historiker Tristram Hunt übernimmt Kunstgewerbemuseum

42 Jahre alt, promovierter Historiker, Labour-Abgeordneter und Brexit-Gegner Tristram Hunt übernimmt die Leitung des erfolgreichsten Museums Englands


Tristram Hunt wurde gerade zum Direktor des Kunstgewerbemuseums Victoria und Albert Museum in London berufen. Er wird diese Aufgabe in den nächsten Wochen antreten und tritt damit die Nachfolge von Martin Roth an, der nach der Brexit-Entscheidung überraschend seinen Rücktritt von der Leitung des Museums erklärt hatte.

Tristram Hunt schrieb mehrere Bücher zur Historie Großbritanniens, ist Spezialist für die Zeit des 18. und 19. Jahrhunderts und produzierte zahlreiche, historische TV-Dokumentationen.

Hunt übernimmt damit das "erfolgreichste Museum" Englands, welches unter der Leitung von Martin Roth in nur fünf Jahren diesen Status (gemessen an Besucherzahlen) erworben hatte.

Das Museum verfügt über einen reichen und weltweit einmaligen Sammlungsbestand.

Zur Homepage des Victoria & Albert Museums führt dieser Link


Victoria & Albert Museum

Cromwell Road
London, SW7 2RL

Freitag, 13. Januar 2017

Ausstellung BerufsBilder Neue Galerie Dachau

Tipp: Ausstellung BerufsBilder in der Neuen Galerie Dachau 


Zeitgenössische Porträtfotografie dokumentiert Berufe 

Fotografien von August Sander, Thomas Bachler & Karen Weinert, Herlinde Koelbl, Joerg Lipskoch, Hannes Rohrer, Stefan Schröder und Albrecht Tübke


Die Neue Galerie Dachau zeigt noch bis zum 19. März die Ausstellung "BerufsBilder. Positionen zeitgenössischer Porträtfotografie". Auf der Basis von August Sanders Serie "Menschen des 20. Jahrhunderts" werden Porträtfotografien gezeigt, die heute zu den "Meisterwerken" der Porträtkunst und zu wichtigen Positionen der Dokumentarfotografie zählen.

Plakat zur Ausstellung "BerufsBilder"
in der Neuen Galerie Dachau

Das individuelle Bildnis des Menschen in der Kunst


Mit der Fotografie wurde im 19. Jahrhundert ein Medium geschaffen, dass die Möglichkeiten der bildlichen Darstellung in der Porträt-Kunst stark erweiterte. Gemälde, Zeichnungen, Stiche oder Skulpturen von Zeitgenossen waren in allen Jahrhunderten beliebt und überliefern uns noch heute ein Gesellschaftsbild vergangener Epochen. Von der Idealdarstellung bis zur naturalistischen Wiedergabe des Porträtierten reichte hier die Bandbreite. Vom Künstlerbildnis bis zu Bauerndarstellungen, vom Herrscher- oder Ritter-Bildnis bis zu den Fischern am Strand fanden sich auch stets Berufe dargestellt.

Das Porträt des 20. Jahrhunderts wurde in der überwiegenden Mehrzahl fotomechanisch hergestellt. Das vielfältige Gesicht einer Gesellschaft im Bild wurde durch die Fülle der Aufnahmen fassbar und bald gab es von jedem Zeitgenossen ein Foto. Europäische Ethnologen, die sich mit Berufskleidung, Arbeitsorten oder mit innerbetrieblicher Ausstattung beschäftigten, griffen stets gerne auf jene Zeitdokumente der Fotografie zurück, die bald in Hülle und Fülle vorhanden waren und bis heute greifbar sind.

Schwerpunkt: ‚Berufsporträtʻ - August Sander

Unter den Fotografen verschiedener Berufsstände war es besonders August Sander (1876-1964), der mit seinem Bildatlas des Menschen ein wichtiges Bildnerisches Werk der Berufe hinterließ.
Sander fotografierte "Bauern, Handwerker, Arbeiter, Techniker, Akademiker und Künstler seiner Zeit", in ihrer alltäglichen Berufskleidung. So entstand ein epochales Porträt-Werk, dass für die soziologische und volkskundliche Forschung von unschätzbarem Wert ist.

August Sander inspirierte mit seiner Arbeit zahlreiche Fotografen nachfolgender Generationen bis heute, wobei der Wandel in der Darstellung zu beachten ist.

Sander fotografierte Personen, die von ihren Berufen geprägt zu sein schienen. Die Industrialisierung und auch die zunehmende Bürokratisierung der Arbeitswelt, veränderte die Notwendigkeit der Arbeitskleidung und erleichterte hier und da die Tätigkeiten. Sicherheit wurde zum Thema und Schutzkleidung wurde wichtiger den je. Die Identifikation mit dem eigenen Beruf schien jedoch hier und da zu bleiben, so dass diese neue Selbst-Wahrnehmung auch in der Dokumentarfotografie beobachtbar erscheint.

Viele Berufe sind längst verschwunden 


Und, was in unserer Zeit kein Phänomen mehr ist: die Anzahl an Arbeitsplätzen nahm in alle den Jahren, in welchen die in Dachau gezeigten Arbeiten entstanden, immer weiter ab.

August Sander, Thomas Bachler & Karen Weinert, Herlinde Koelbl, Joerg Lipskoch, Hannes Rohrer, Stefan Schröder und Albrecht Tübke


Neben der Dokumentarfotografie von August Sander werden auch Werke von Thomas Bachler & Karen Weinert, Herlinde Koelbl, Joerg Lipskoch, Hannes Rohrer, Stefan Schröder und Albrecht Tübke gezeigt.

Die Nähe zum Genre ‚Berufsportraits‘ ist bei all diesen Fotografien gegeben, die das jeweils zeitgenössische Berufsleben spiegeln. Die serielle Aufnahmen-Reihung lässt Vergleiche zwischen typischen und abweichenden, sozusagen individuellen Merkmalen zu.

Je nach Fotografen-Charakter ist bei den gezeigten Werken ein differenziertes Vorgehen und eine jeweils eigene Betrachtungsweise erkennbar, wobei in dieser Ausstellung sicherlich auch wieder Vorbilder für nachfolgende Fotografen-Generationen zu sehen sind. Die Zeit wird es weisen! 


Die Dachauer Galerien und Museen 

werden unter einer gemeinsamen Homepage vorgestellt:
Link zur Website der Dachauer Galerien und Museen

Link zu Neue Galerie Dachau
Konrad-Adenauer-Straße 20
85221 Dachau
geöffnet: Di – So, Feiertag 13 – 17 Uhr
geschlossen: am 25. und 28.2.2017

Zur Ausstellung BerufsBilder findet folgende Veranstaltung statt:

2.2.2017, 19 Uhr: Künstlergespräch mit Joerg Lipskoch über sein Projekt „Menschen des 21. Jahrhunderts“ (Eintritt: 5 Euro)