Samstag, 28. Oktober 2017

München: paper positions munich 2017 (Kunstmesse)

paper positions munich 2017


Eine Kunstmesse für POSITIONEN auf Papier in der Münchner Altstadt lädt zum Flanieren ein


bis Sonntag 29. Oktober in der Alten Bayerischen Staatsbank 


Eine neue Kunstmesse kommt aus Berlin nach München. Noch bis Sonntag, den 29. Oktober wird die erste Ausgabe der PAPER POSITIONS (Link führt zur Homepage der Messe) in München in der Alten Bayerischen Staatsbank gezeigt. Fünfunddreißig internationale Händler stellen "Positionen" des zeitgenössischen Kunstschaffens aus. Die Messe beschränkt sich auf "Art auf und aus Papier".  Zu sehen sind Faltungen und Objekte, Zeichnungen, Scherenschnitte und Collagen. Neben Fotografien auf Fotopapier werden die Künstlerbücher sicherlich einige Sammler erfreuen.
Auf der POSITIONS stellt zum Beispiel auch die Münchner Galerie Renate Bender (Link führt zur Homepage der Galerie) (am Stand #26) aus. Interessant für Sammler dürften die Werke von Helmut Dirnaichner, John Fraser, Ole Müller, Rakuko Naito und Peter Weber allemal sein.

Paper Positions munich im  Gebäude der ehemaligen Bayerischen Staatsbank
Foto: Helga Waess

Gebäude der ehemaligen Bayerischen Staatsbank 


Der Standort der Messe in dem Gebäude der ehemaligen Bayerischen Staatsbank in der Münchner Altstadt ist gut gewählt. Das gegen Ende des 19. Jahrhunderts erbaute, repräsentative Gebäude wurde seit dem letzten Jahr im Inneren umgestaltet. Fußläufig können die Besucher an diesem Wochenende auch die HIGHLIGHTS Internationale Kunstmesse München (Link führt zur Homepage der Messe) in der Residenz im Hofgarten besuchen.

Neu an dem Positions-Messe-Konzept


Auffallend neu ist bei diesem Ausstellungskonzept der Paper Postions munich die offene Hängung. Ohne sonst übliche Messekojen wird der Dialog der Kunstwerke untereinander ermöglicht. Der Besucher flaniert durch eine Ausstellung ohne Trennwände. Der von Messebesuchern geschätzte Zimmer-Charakter, welchen man von der HIGHLIGHT kennt, wird vermieden und ist für diese Material-Gattung der Kunstwerke eine gute Option.

Alte Bayerische Staatsbank, Kardinal-Faulhaber-Str. 1
Foto: Helga Waess

Location: Alte Bayerische Staatsbank

Kardinal-Faulhaber-Straße 1

Vom 26.-29. Oktober 2017 hinter den Fünf Höfen (Ecke: Kardinal-Faulhaber-Strasse/ Prannerstrasse)

Veranstaltungen auf der POSITIONS:



  • Samstag, 28. Oktober 2017, 16:30 Uhr: Paper Production / Art Books and Catalogues in Munich - Matthew Post (Post Brothers, Kunstverein München e.V.), Caroline Sieveking (Sieveking Verlag). Es moderiert María Inés Plaza Lazo


Teilnehmende Galerien

(Link führt jeweils zur Homepage der Galerie)


  1. ambacher contemporary. munich/paris
  2. galerie an der pinakothek der moderne – barbara ruetz. munich
  3. balzer projects. basel
  4. galerie renate bender. munich
  5. chiefs & spirits. the hague
  6. galerie commeter. hamburg
  7. davisklemmgallery. wiesbaden
  8. galerie dr. markus döbele. dettelbach
  9. dr. julius|ap. berlin
  10. galerie filser & gräf. munich
  11. galerie thomas fuchs. stuttgart
  12. galerie greulich. frankfurt/m
  13. galerie françoise heitsch. munich
  14. brigitte henninger kunsthandel. seefeld
  15. jarmuschek + partner. berlin
  16. galerie jordanow. munich
  17. kleindienst. leipzig
  18. lachenmann art. constance
  19. galerie ulf larsson. cologne
  20. galerie isabelle lesmeister. regensburg
  21. galerie reinhold maas. reutlingen
  22. maus contemporary. birmingham. usa
  23. galerie martin mertens. berlin
  24. mianki.gallery. berlin
  25. micheko galerie. munich
  26. new art projects. london
  27. oechsner galerie. nuremberg
  28. galerie britta von rettberg. munich
  29. schenk.modern. rottach-egern
  30. taubert contemporary. berlin
  31. galerie thomas modern. munich
  32. galerie von&von. nuremberg
  33. galerie maxwebersixfriedrich. munich
  34. westphal berlin. berlin
  35. zs art galerie. vienna


Berlin UNESCO-Weltdokumentenerbe - J.S. Bach Manuskript: H-MOLL-MESSE

UNESCO Weltdokumentenerbe


Die von Johann Sebastian Bach komponierte h-Moll-Messe in Berlin gehört seit gestern zum UNESCO-WELTDOKUMENTENERBE

27. Oktober 2017 - Überreichung der Urkunde an die Staatsbibliothek Berlin - Preußischer Kulturbesitz



Wer erhält die Urkunde als Weltdokumentenerbe? Bereits im Jahr 2015 war Entscheidung gefallen: Die von Johann Sebastian Bach komponierte h-Moll-Messe welche in der Staatsbibliothek zu Berlin verwahrt wird. Mit der offiziellen, feierlichen Übergabe der Urkunde wollte man jedoch bis zur Aufführung der h-Moll-Messe durch die Berliner Philharmoniker warten. Gestern war es dann soweit. Die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, übergab der Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Barbara Schneider-Kempf, die UNESCO-Weltdokumentenerbe-Urkunde.

Berlin, Schlossbau vom Zeughaus aus gesehen, Foto: Helga Waess (Archiv)


Prof. Dr. Verena Metze-Mangold betonte anlässlich der UNESCO-Urkundenübergabe: 


„Die h-Moll-Messe steht für Bachs außerordentliche Kompositionskunst. Bachs Werke gehören weltweit zu den am meisten gespielten Musikstücken der klassischen Musik. Der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und ihrer Staatsbibliothek gratuliere ich herzlich zu der Auszeichnung der h-Moll-Messe als UNESCO-Weltdokumentenerbe. Sie dürfen mit Stolz die Verantwortung für die Bewahrung dieses wertvollen Dokuments tragen.“

Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Vorsitzender des deutschen Nominierungskomitees für das UNESCO-Weltdokumentenerbe weitete seine Rede aus: 


„Die h-Moll-Messe spielt mit der Ernennung zum UNESCO-Weltdokumentenerbe jetzt in einer ganz besonderen Liga. Sie steht in einem weltweiten und vielfältigen Register neben der Göttinger Gutenberg-Bibel, den Archiven des Warschauer Ghettos, den Kolonialarchiven Benins, Senegals und Tansanias sowie der Sammlung indigener Sprachen in Mexiko und vielen anderen mehr. Nutzen wir dieses einzigartige UNESCO-Register als Gedächtnis der Menschheit für gegenseitiges
Verstehen und Toleranz weltweit.“

Das Manuskript der h-Moll-Messe entstand in den Jahren 1748 und 1749

Bach schrieb auf 99 Seiten dieses Wunderwerk der Musikgeschichte nieder, die das gesamte kompositorische Werk des Ausnahme-Talents zusammen zu fassen scheint. Die h-Moll-Messe gilt für ihre einmalige Satztechnik, das Wort-Ton-Verhältnis und auch durch eine ästhetisch ansprechende  und nicht zuletzt theologisch  musikalische Gesamtform Kernstück der Kompositionskunst Johann Sebastian Bachs. 250 Jahre besteht das Autograph und gelangte im Jahr 1861 in die Königlich Preußische Bibliothek, die heutige Staatsbibliothek in Berlin. Die Bibliothek bewahrt mit 80 Prozent aller erhaltenen Originalschriften von Johann Sebastian Bach einen großen Fundus der Musikgeschichte.

Das Manuskript der von Johann Sebastian Bach handgeschriebenen h-Moll-Messe wird auch durch das Kulturgutschutzgesetz als nationales Kulturerbe besonders geschützt 


Die h-Moll-Messe ist die einzige, vollständig von eigener Hand verfasste Partitur von Johann Sebastian Bach. In Tinte auf Papier haben sich die 99 Blätter plus vier Titelblätter erhalten (Maße: zwischen 33,5 x 21 cm und 36 x 23 cm.

WEITERE INFORMATIONEN zur h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach


Die h-Moll-Messe, BWV 232, wurde komplett digitalisiert. Sie kann über diesen Link im Internet  über die Homepage bach-digital.de abgerufen werden.

Unter diesem Link zum UNESCO-WELTDOKUMENTENERBE können Sie mehr zum UNESCO-Programm "Memory of the World"

Freitag, 27. Oktober 2017

München: HIGHLIGHTS Internationale Kunstmesse

HIGHLIGHTS Internationale Kunstmesse München

 Seit Mittwoch zeigen renommierte Kunst- und Antiquitäten-Händler ihre Meisterwerke in der Münchner Residenz


25. - 29. Oktober 2017 HIGHLIGHTS 2017 - Deutschlands schönste Kunstmesse



Im Jahr 2010 wurde die "HIGHLIGHTS Internationale Kunstmesse München" als Kunst- und Antiquitätenmesse gegründet. Seit Mittwoch zeigen renommierte Händler ihre Meisterwerke, die so manch ein Museum gerne ausstellen würde.

Eingang zur Highlight-Kunstmesse 2017, Residenz mit Baustelle, Foto:
Helga Waess

Der Besucher schlendert durch Jahrhunderte der Kultur- und Kunstgeschichte


Der Besucher schlendert durch Jahrhunderte der Kulturgeschichte, vorbei an Werken von der Gotik bis in unsere Tage und von der Skulptur und Schnitzkunst beim Kunsthandel Senger (Link führt zur Galeriehomepage) aus Bamberg und bei Rainer Jungbauer  (Link führt zur Galeriehomepage) aus Straubing. Es gibt dieses Jahr lediglich einen Stand der Fine Art Photographie, welchen die Galerie Stephen Hoffman (Link führt zur Galeriehomepage) aus  München mit Werken von Andreas Feininger bis Elliott Erwitt bespielt.

Auf der Kunstmesse Highlights in der Münchner Residenz,
im Kaiserhof, Foto: Helga Waess

Antike Möbel und farbintensive Positionen der Gegenwartskunst


Ausgewählte Möbel findet der Sammler - wie immer - beim Kunsthandel Eduard Franke (Link führt zur Galeriehomepage) aus Bamberg und erlesenes Porzellan oder Werke der Silberschmiede hat der Kunsthandel Dr. Eva Töpfer (Link führt zur Galeriehomepage) aus Königsstein im Taunus ausgestellt. Aber was wäre das alles ohne die Galerie Thomas (Link führt zur Galeriehomepage) aus München, die Werke der Klassischen Moderne und auch Kunst nach 1945 offeriert. Eine Sparte, die die Galerie Maulberger (Link führt zur Galeriehomepage) aus München ebenfalls dabei hat und mit Zero erweitert und die auch die Galerie Schlichtenmaier (Link führt zur Galeriehomepage) aus Grafenau mit einigen starken Werken ergänzt. Farbintensive Positionen der Gegenwartskunst finden sich ebenso bei Karl Pfefferle (Link führt zur Galeriehomepage) aus München.


Es ist uns wichtig, dass die HIGHLIGHTS Deutschlands Spitzenmesse mit internationaler Ausrichtung bleibt, in der eine vitale, aufregende Mischung aus alter und jüngerer Kunst die Sammler und Besucher begeistert.“ - so Geschäftsführer Christian Eduard Franke-Landwers gegenüber der Presse. 

Residenz mit Bauzaun - Hofgarten München - der Eingang
zur Kunstmesse wurde elegant umschrieben,
Foto: Helga Waess

HIGHLIGHTS Internationale Kunstmesse München 

(der Link führt zur Homepage der Kunstmesse)

ORT:  Residenzstr. 1, Eingang Hofgarten


ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN

Am Samstag, den 28. und Sonntag, den 29. Oktober 2017 finden jeweils von 12.00 bis 13.00 Uhr  Treffpunkt ist das Foyer der Messe


PLATEAU münchen (Link führt zur Veranstaltungshomepage

Gemeinsam mit der HIGHLIGHTS und der Initiative Münchner Galerien zeitgenössischer Kunst (Link führt zur Homepage der Initiative der Münchner Galerien) bieten fast 45 Galerien und Institutionen am Freitag, 27. Oktober  bis 21 Uhr und am Samstag bis 18 Uhr Galerie-Rundgänge an.






Donnerstag, 26. Oktober 2017

München: Kunst und Antiquitäten Messe

München: 96. Kunst & Antiquitäten-Messe im Postpalast


Großes Angebot an kostbaren Kunstwerken und Kunstgegenständen lockt dieser Tage internationale Kunstkenner nach München


21. bis 29. Oktober 2017 - Kunst & Antiquitäten München 



Die Veranstalter der  traditionsreiche Kunst & Antiquitäten München (Link führt zur Homepage des Veranstalters) erinnern sich gerne an den jahrelangen Standort im Festsaal von Paulaner am Nockherberg. Neue Zeiten - Neue Orte: noch bis 29. Oktober 2017 werden regionale Kunst- und Antiquitätenhändler ihre Kostbarkeiten in der neuen Heimat der Messe, im Postpalast anbieten. Ein Standort, der sich für andere Messen im Bereich Kunst über Jahre sehr bewert hatte:
Einst beherbergte der Postpalast die klassische "Kunstmesse München", die über die Jahrzehnte hinweg eine Institution war. In all den Jahren wanderte die Kunstschau vom Alten Messegelände an der Bavaria zum neuen Messegelände in Riem und zurück in die Stadt in das Haus der Kunst und schließlich in den Postpalast. Lang ist es her, aber die Sammler und auch so manche Händler erinnern sich gerne an "Alte Zeiten". Denn schließlich war es die älteste Kunstmesse Münchens, die anfangs von Berlin nach München im jährlichen Rhythmus wechselte, ein sehr beliebter Handelsplatz für edles Kunst- und Kulturgut.

In Postpalast treffen auf der Kunst & Antiquitäten renommierte Händler auf interessiertes Publikum


An rund 65 Ständen werden kostbare Kunstwerke und Kunstgegenstände aus vielen Jahrhunderten angeboten.

Neben vielen anderen sind die neuen Aussteller  Altmeister-Galeristin Dr. Maria Galen, Silberspezialist Dr. Schepers und die moderne Galerie Augustin dabei.

Die Vielfalt der auf der Kunstmesse angebotenen Exponate deckt die Zeit der Antike ab und reicht bis in die Moderne.

Asiatica, Wiener Kunsthandwerk und Englisches Mobiliar oder Gemälde, Schmuck, Silber, Skulpturen und alpenländischer Volkskunst - alles ist dabei


Die Alten Meister, welche Sammler musealer Kunst immer wieder anziehen, werden zum Beispiel durch das Gemälde "Blumenkranz mit Büste" von Jan Pieter Brueghel vertreten, das bei Galen Galere, Greven, zu finden ist.

Die Galerie Augustin aus Innsbruck/Wien stellt einen Münchner Fotografen aus! Mit  Alex Crieger 
wird hier Digital Art auf Leinwand präsentiert.

Der Kunstherbst in München lockt die Sammler jedoch auch zur HIGHLIGHTS Internationale Kunstmesse München und zur THE MUNICH SHOW, die international wichtige Messe der Mineralientage in München


Die achte Ausgabe der HIGHLIGHTS wird noch bis zum 29. Oktober 2017 in die Münchner Residenz einladen (Eingang vom Hofgarten aus). Beide Messen kann man zu einem Ermäßigungs-Eintritt besuchen. Die Eintrittskarte gilt auch für THE MUNICH SHOW, die Messe der Mineralientage München  für Mineralien, Fossilien, Edelsteine und Schmuck (27. Okt. - 29. Oktober 2017).

Die PLATEAUmünchen wird am 27. und 28. Oktober viele Kunstinteressierte in die Galerien, auf die Kunstmessen und Kunstinstitutionen locken. - Hier der Link zu unserem Beitrag in diesem Blog 






München: Plateau im Kunstherbst

München: PLATEAUmünchen - Galerien im Kulturherbst


Freuen wir uns auf das "Kick-off" der "PLATEAUmünchen" in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung und anschließende Galerierundgänge

München. 27. und 28. Oktober 2017 PLATEAUmünchen


Die Veranstaltung "PLATEAUmünchen - Galerien im Kulturherbst" (der Link führt zur Homepage des Veranstalters) wird gemeinsam mit der HIGHLIGHTS internationale Kunstmesse (Link zur Homeapage des Veranstalters) und der Initiative Münchner Galerien zeitgenössischer Kunst zum wiederholten Male Kunstsammler und Liebhaber durch zahlreiche Veranstaltungen in rund 45 Galerien und Institutionen führen. Am Freitag, den 27. Oktober, geht es los: Um 16:00 Uhr wird das "kick-off" die Veranstaltung PLATEAUmünchen 2017 im Café der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung (Link führt zur Museumshomepage) eröffnen.  Geraldine Knudson (Leitung München Tourismus) und der gesamte Vorstand der Initiative Münchner Galerien zeitgenössischer Kunst (Link führt zur Homepage der Münchner Galerien Initiative) werden gemeinsam den Startschuss zu den Galerie-Rundgängen geben.
Wer bei dieser Gelegenheit die Ausstellung Gut – Wahr – Schön. Meisterwerke des Pariser Salons aus dem Musée d´Orsay besuchen möchte, zahlt am Freitagnachmittag keinen Eintritt.
Alle teilnehmenden Galerien und Institutionen öffnen am Freitag, den 27. Oktober von 18:00 bis 21:00 Uhr und am Samstag, den 28. Oktober 2017, von 11:00 bis 18:00 Uhr ihre Türen für die Kultur-Besucher.

München Ausschnitt: Frauenkirche und Rathaus - Foto: Helga Waess (Archiv

Die Landeshauptstadt München betreibt mit dem Kulturherbst München aktive Kulturförderung


Kunst- und Kulturförderung liegt der Landeshauptstadt München – namentlich München Tourismus – am Herzen, daher hat die Tourismus Initiative München (TIM) e.V. erstmals vor fünf Jahren unter dem Begriff "Kulturherbst München" Veranstaltungen zusammengefasst, die eigentlich als Werbekampagne für die bayerische Landeshauptstadt gedacht waren. Der Kulturstandort München wird durch die Herbstveranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich gestärkt und das kulturelle Angebot durch die teilnehmenden Galerien und Institutionen bereichert.

Was erwartet den Besucher in den Münchner Galerien?



  • Galerie Biedermann in der Barerstrasse 44 zeigt "American Abstract Expressionism" mit Gemälden und Arbeiten auf Papier von  Michael Goldberg (1924-2007). 
  • Und in der Augustenstraße 45 liegt die Otto-Galerie der Kunsthistorikerin Dr. Sonja von Baranow, die für den Galerienrundgang PLATEAUmünchen die Ausstellung „GetbergSchule“ von Olof Ahlström zeigt. Die Werke von Stephan Hafner, Klaus Joachim Keller und Herman Lohe werden hier sicherlich auch Sammler finden. 
  • Die Galeristin Renate Bender zeigt aktuell die Ausstellung "The Phenomenon of Perception. Carlos Cruz-Diez & Ludwig Wilding" (bis zum 22. Dezember 2017). In der Galerie werden "Kurzfilme zur Thematik der aktuellen Ausstellung" zu sehen sein. Am Samstag um 17:00 Uhr wird in der Galerie Renate Bender (in der Türkenstrasse 11) der Katalog präsentiert. Neben Dr. Simone Schimpf, die einen Textbeitrag geschrieben hat, wird auch Ingeborg Wilding-König, die Witwe und Nachlassverwalterin Ludwig Wildings an diesem Abend in der Galerie anwesend sein.


Weitere Infos zur PLATEAUmünchen – Galerien im Kulturherbst

finden Sie auf der Homepage "PLATEAUmünchen - Galerien im Kulturherbst" (der Link führt zur Homepage des Veranstalters) - dort werden alle Veranstaltungen beschrieben und die Adressen der Galerien in einem Plan angezeigt. Hier ein paar Veranstaltungen in Auswahl:

Vernissagen werden zum Beispiel in folgenden Galerien stattfinden:


  • Artoxin Galerie – Fumie Ogura Tau. Skulptur & Installation
  • Galerie Christoph Dürr – Constanze Sailer memory gaps – Erinnerungslücken
  • Françoise Heitsch – Susanne Mansen c´est la vie
  • Galerie Van de Loo Projekte – Peter Kamm und Christophe Boursault Revisited
  • Micheko Galerie – Collect 2 Gruppenausstellung für bildende und angewandte Kunst aus Japan
  • Otto-Galerie – GetbergSchule
  • Galerie Rieder – Kejoo Park Naturreflektionen
  • Galerie Karin Sachs – Anja Luithle Nahtlos. Zeichnungen und kinetische Objekte
  • Smudajescheck | Kunstraum van Treeck – Silvio Cattani Pagine Di Vetro. In Kooperation mit Gustav van Treeck Bayerische Hofglasmalerei


Zu Finissagen laden die folgenden Galerien: 


  • Häusler Contemporary – Brigitte Kowanz Codes and Cables
  • Galerie Jordanow – Regina Schmeken
  • Galerie Walter Storms – Alan Charlton
  • Galerie Tanit – Martin Assig Rascheln und Zukunft

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Salzburg: Classic Expo - Oldtimermesse

Classic Expo - Oldtimermesse in Österreich 


Die Classic Expo war am vergangenen Wochenende das Mekka für alle Oldtimer-Liebhaber


Salzburg. Die wichtigste Oldtimermesse Österreichs, die Classic Expo war am vorletzten Oktober-Wochenende gut besucht. 


Die Händler meldeten zahlreiche Verkäufe - auch international! 26.000 Besucher begaben sich in Salzburg auf eine Reise durch die Automobilgeschichte. Und die Händler hatten so manche Design-Schätzchen vom eleganten Oldtimer bis zum historischen Motorrad dabei.

Oldtimer - Foto: Helga Waess (Archiv)

Klassischen Schönheiten und das passende Zubehör


Die gesamte Ausstellungsfläche - so meldete die Messeleitung - war bereits seit einen Monat vor Veranstaltungsbeginn ausverkauft. Der Andrang war bereits am Eröffnungstag bei Händlern, Privatverkäufern und Teilemarkt-Händlern sehr hoch. Die Fachgespräche taten den Sammlern, die sich und ihre Leidenschaft ernst genommen fühlten, sehr gut. Rundum herrschte positive Stimmung bei Automobil-Restaurateuren, bei den Mitgliedern der Markenclubs und natürlich bei den KFZ- und Teilehändlern. Neben Old- und Youngtimern, waren die historischen Motorräder, die einfach strukturierten Lastwägen und die teils Nutzfahrzeuge begehrte Anlaufpunkte.

Nutzfahrzeug, Foto: Helga Waess


Die Messeleitung, Geschäftsführer Michael Wagner äußerte sich gegenüber der Presse sehr zufrieden:


 „Wir sind sehr stolz, dass es uns gelungen ist sowohl auf Aussteller – als auch auf Besucherseite die Internationalität zu steigern. Das bestätigt unsere Position als wichtigste Oldtimermesse in Österreich. Für das kommende Jahr sind wir bereits jetzt sehr weit in unseren Planungen zur Stärkung unserer Führungsposition ...“
Die Händler freuten sich über die "perfekt" organisierte Messe. Immerhin waren für die 13. Ausgabe der Classic Expo 360 internationale Aussteller angereist. Und auch Privatverkäufer waren mit 180 Fahrzeugen vor Ort, was das größte private Angebot seit Beginn der Classic Expo war.



Porsche, Foto: Helga Waess

Sonderschauen und eine Photo-Ausstellung


Oldtimerfans freuten sich über die Sonderschauen

  • „70 Jahre Ferrari“, 
  • „70 Jahre Motorradrennen auf dem Autobahndreieck Liefering“, 
  • und „60 Jahre Puch 500“ 
Die Leica Photographie-Ausstellung war ein weiteres Besuchermagnet.

Oldtimer, Foto: Helga Waess

Das Auktionshaus Dorotheum versteigerte fast alle angebotenen Oldtimer

Mit einer Verkaufsquote von 95% wurden von den insgesamt 62 angebotenen Klassikern  59 Stück verkauft. Im laufenden Nachverkauf sollte der Rest auch noch den Eigentümer wechseln.

Spitzenpreise gab es zum Beispiel für den 1951er "Mercedes 300 S Cabriolet", welcher als Nummer 28 von 203 realisierten Fahrzeugen wahrlich eine Rarität darstellt. Der Preis lag entsprechend hoch und der Mercedes wurde schließlich für 563.000 Euro versteigert. Ein besonderer Hingucker war auch der 1961 gebaute "Alfa Romeo Giulietta Sprint Zagato", die "Giulia" ging für stolze 350.000 Euro an einen neuen Liebhaber.

Freuen wir uns auf "110 Jahre Abarth" als Sonderschau 2018


Im nächsten Jahr findet die Classic Expo vom 19. bis 21. Oktober 2018 statt. Ein anziehendes Sonderthema mit dem Titel „110 Jahre Abarth“ erinnert an Carlo Abarth, der im Sternzeichen des Skorpions geborene, nahm den Skorpion als Logo für seine Firma und das Modell „Scorpione“. Mit seinem Freund Armando Scagliarini gründete Abarth im Jahr 1949 in Bologna die Firma Abarth. Nach der Übernahme aller Rennfahrzeuge von Piero Dusio kam dann der „Sqadra Carlo Abarth“ auf den Markt und die Firma tat sich besonders im Fahrzeugtunig und als Hersteller von Eigenkonstruktionen hervor.


Dienstag, 24. Oktober 2017

Pokémon Go - München-Museum Fuenf Kontinente

 München: Museum Fünf Kontinente


Mit "Pokémon Go!" veranstaltet das  "Museum Fünf Kontinente" in München ein offenes Forum zu Taschenmonstern und S-Bahn-Surfern


Von  "Pokémon Go!" hat fast jeder schon gehört, viele haben es gespielt, die es nicht spielten, haben sich über Menschen gewundert, die auf das Smartphone blickend durch die Stadt irrten und vermutlich nur sehr wenige haben darüber nachgedacht, was globale, spielende Gemeinschaften verbindet und was eine globale Spielgemeinschaft mit Weltpolitik zu tun hat. Das Museum Fünf Kontinente in München wird am Freitag, den 27. Oktober, um 19:00 Uhr unter dem Titel "Pokémon Go! Mobile Spiele und globale Gemeinschaften" unter der Leitung von Alexander Knorr in einem offenen Forum über die oben genannten Positionen diskutieren.
Die Moderation des offenen Forums übernehmen Karin Sommer und Stefan Eisenhofer vom Museum Fünf Kontinente.

Museum Fünf Kontinente - früheres Museum für Völkerkunde
in der Maximilianstrasse 42, Foto: Helga Waess (Archiv)

Pokémon Go! Mobile Spiele und globale Gemeinschaften


Der Sommer 2016 brachte drei warme Monate. Er lockte viele Menschen auf öffentliche Plätze,  um die Sonne ausgiebig zu genießen. Auch jene, die ansonsten allein vor ihrem PC saßen. Plötzlich gab es ein reges Treiben in der Spiele-Community. Was war der Grund? "Pokémon Go!" Oder sollte man besser sagen: Pokémon to go! Denn um das beliebte Spiel aus Kindertagen mitzuspielen, musste man raus. Raus auf Straßen und Plätze, dorthin wo die Spiele-Macher die kleinen Pokémon-Monster geschickt hatten. In New York, Paris, Berlin, München oder Rom überall waren sie unterwegs.
Von Massen war die Rede. Menschen die gemeinsam unterwegs waren und den Blick auf ihre Smartphones richteten. Sogar die Nachrichtensprecher wurden zum Sprachrohr der Pokémon-Gemeinschaft.
Von kleinen Monstern wird eine verbindende, digitale Linie rund um den Erdball geschlossen, von jenen Wesen, die, wie der Schriftsteller Alan Moore einst sagte: lediglich im menschlichen Bewusstsein existieren. Püppchen, die man in die Tasche stecken konnte, gab es in Kindertagen dazu.


Ein Spiele-Revival und lockte Millionen Menschen auf der ganzen Welt 


Im Sommer 2016 bewirkte ein mobiles „Augmented Reality“-Spiel ein Pokémon-Revival und lockte Millionen Menschen auf der ganzen Welt hinaus. Jene, die nicht mitspielten, sahen darin Unsinn,  Zeitverschwendung und vermuteten dahinter einen Trick, geschickter Geschäftemacher.

ABER: sind es nicht auch jene Spiele, die ein Nachdenken über grundlegende Fragen zu Technologie und Wirklichkeit provozieren?
2016 gab es auf einmal  transnationale Communities, die eines zusammenbrachte: ein gezeichnetes Monster, dass in der realen Kartenwelt unterwegs war:  Pokémon-Monster – beziehungsweise sehr viele davon. Gezeichnete, animierte Figürchen, die keine  politischen Grenzen oder gar kulturelle Unterschiede kannten.

Alexander Knorr hat sich als Ethnologie dem Thema angenommen


Alexander Knorr beschäftigt sich mit soziokulturellen und historischen Fragen. Und am Freitagabend im Museum geht es ihm um die "mobile digitale Technik und ihre menschlichen Möglichkeiten". Ein offenes Forum, das sicherlich einige Zuhörer herbeilocken dürfte!

Freitag, den 27. Oktober, um 19:00 Uhr
"Pokémon Go! Mobile Spiele und globale Gemeinschaften"
Leitung: Alexander Knorr
ORT:  Museum Fünf Kontinente.
PREIS: Eintritt 5 / 3 €. Ermäßigter Eintritt für Mitglieder des Freundeskreises.

Für Getränke und Suppe sorgt max2 – das Café im Museum Fünf Kontinente.


 Museum Fünf Kontinente
    Maximilianstraße 42

Dienstag, 17. Oktober 2017

Festival Haus der Kunst

Haus der Kunst - Münchner Kammerspiele


Unter dem Titel "Specters of Communism" findet in München ein Festival über das revolutionäre Jahrhundert statt


"Specters of Communism" vom 16. - 21. November 2017


 München. Für die Ausstellung zum 100. Geburtstag der Oktoberrevolution in Russland hat Okwui Enwezor für das Haus der Kunst ein Festival konzipiert. Mit im Team für "Specters of Communism" sind der Programmkurator Damian Lentini, die Programmorganisatorin Andrea Saul und für die Basis-Recherche Tim Roerig. Vor knapp einhundert Jahren, hatte Kurt Eisner vom Münchner Mathäser-Bräu den "Freistaat Bayern" ausgerufen - als sozialistische Räterepublik. Die Ausstellung (hier der Link zur Homepage des Stadtmuseums) "12. Mai – verlängert bis 14. Januar 2018. Revolutionär und Ministerpräsident – Kurt Eisner (1867-1919)" im Münchner Stadtmuseum thematisiert diesen Bereich der Bayerischen Geschichte.
Jetzt setzt das Haus der Kunst mit „Specters of Communism eigene Akzente zur Geschichte: Ein Festival über das revolutionäre Jahrhundert". Man möchte zeigen, wie der globale Kommunismus, weltweit zwar gegenläufig, aber auch "erstaunlich parallel verlief" (so die Veranstalter).

Haus der Kunst - München, Foto: Helga Waess

In zahlreichen Live-Veranstaltungen gibt es sozusagen Geschichtsunterricht für Erwachsene


Wie sehen Künstler, Historiker und Philosophen diese Zeit. Alle Teilnehmer des Festivals kommen aus den Bereichen "Kunst, Philosophie, Politikwissenschaft, Theater, Performance, Kunstgeschichte, Filmwissenschaft und Musik".

Was ist vom historischen Erbe des Kommunismus in der zeitgenössischen Gedankenwelt des 20. und 21. Jahrhunderts angekommen oder gar konserviert?


Angefangen hatte das Projekt mit der  Ausstellung „Postwar: Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965". Das Festival soll nun in zwei Teilen den Postkolonialismus und Postkommunismus illustrieren, interpretieren und künstlerisch-philosophisch verdeutlichen.

Das Festival „Specters of Communism" wird sich in fünf Sequenzen austoben: 



  • „Nach all den Misserfolgen - eine emanzipatorische Zukunft neu erfinden" (Regie: Michael Hirsch); 
  • „Szenen für eine Revolution" (Regie: Kerstin Stakemeier); 
  • „Die Abenteuer von Wille und Intelligenz" (Regie: Raqs Media Collective); 
  • „Form, Herrschaft und der Zerfall des Hörens" (Regie: Benjamin Piekut); 
  • und „Tableaux Vivants" (Regie: Münchner Kammerspiele).


Haus der Kunst in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt


„Specters of Communism: Ein Festival über das revolutionäre Jahrhundert" wird vom Haus der Kunst in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt stattfinden. Es soll als HKW-Langzeitprojektes „100 Jahre Gegenwart" illustrieren und zu Diskussionen anregen. Die Förderung des Projekts durch die Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (Beschlusses des Deutschen Bundestages) setzt zusätzliche Akzente und verweist das Projekt ins öffentliche Interesse.

Das Projekt in München findet in Zusammenarbeit mit den Münchner Kammerspielen statt


Als Keynote Speaker sind Alain Badiou und Zhiyuan Cui vorgesehen. Die Teilnehmer kommen aus vielen künstlerischen und wissenschaftlichen Bereichen:

Claudia von Alemann, Ulrich Brand, Igor Chubarov, Anthony Cokes, Raqs Media Collective, David Ellerman, Denise Ferreira da Silva, Devin Fore, Melanie Gilligan, Friederike Habermann, Sidsel Meineche Hansen, Detlef Hartmann, Michael Hirsch, Meena Kandasamy, Tamara Levitz, Sajan Mani, Fumi Okiji, Jay Pather, Benjamin Piekut, Adrian Rifkin, Kerstin Stakemeier, Lantian Xie, Hon-Lun Yang, Qingmei Yao, Raul Zelik und das Ensemble der Münchner Kammerspiele


Das Programm liegt uns wie folgt vor:


Donnerstag, 16. November 2017

19.00
Welcome
Ulrich Wilmes

19.10
Project Outline
Specters und „100 Jahre Gegenwart"
Dr. Bernd M. Scherer (HKW)

19.20
Keynote Lecture
Zhiyuan Cui

20.30
Diskussion + Q & A

21.00
Ende

Freitag, 17. November 2017

11.00
Session Introduction - Scenes for a Revolution
Kerstin Stakemeier

11.10
Scenes for a Revolution - Panel I
Panel Discussion
Igor Chubarov, Sidsel Meineche Hansen, Melanie Gilligan, Johannes Paul Raether
[4 Präsentationen von jeweils 20 min / Panel discussion + Q & A 30 min]

13.00
Lunch Time

14.00
The Adventures of Will and Intelligence - Session I
Lantian Xie und Meena Kandasamy
[Einführung von Raqs / 2 Performances von jeweils 45 min]

15.30
Pause

16.00
Scenes for a Revolution - Performativer Vortrag
Jay Pather [45 min mit Dias und Video]

16.45
Pause

17.15
Scenes for a Revolution- Screening
[Einführung von Kerstin Stakemeier / Claudia von Alemann, Es kommt darauf an, sie zu verändern, 1973]

18.25
Pause

18.55
Scenes for a Revolution - Panel II
Panel Discussion
Devin Fore, Claudia von Alemann und Denise Ferreira da Silva
[3 Präsentationen von jeweils 20 min / Panel discussion + Q & A 30 min]

20.25
Ende

Samstag, 18. November, 2017

11.00
The Adventures of Will and Intelligence
Ganztägige Performance von Sajan Mani

11.00
Session Introduction - Form, Mastery and Aural Disintegration
Benjamin Piekut

11.10
Form, Mastery and Aural Disintegration - Panel I
Panel Discussion
Benjamin Piekut und Tamara Levitz
[2 Präsentationen von jeweils 30 min / Panel discussion + Q & A 30 min]

12.50
Lunch Time

14.00
Form, Mastery and Aural Disintegration - Panel II
Panel Discussion
Hon Lun Yang und Fumi Okiji
[2 Präsentationen von jeweils 30 min / Panel discussion + Q & A 30 min]

16.30
Pause

17.00
Form, Mastery and Aural Disintegration - Artist Talk
Anthony G. Cokes
Einführung von Benjamin Piekut

18.00
Pause

18.30
The Adventures of Will and Intelligence - Performance Session II
Raqs Media Collective mit Adrian Rifkin und Yao Qingmei

20.00
Ende


Sonntag, 19. November 2017

11.00
Session Introduction - After all the Failures. Reinventing an Emancipatory Future
Michael Hirsch

11.10
After all the Failures - Reinventing an Emancipatory Future Panel
Panel Discussion
Ulrich Brand, Detlef Hartmann und Friederike Habermann
[3 Präsentationen von jeweils 30 min / Panel discussion + Q & A 30 min]

Einige Vorträge in dieser Reihe sind auf Deutsch, das anschließende Gespräch auf Englisch. Es wird eine Simultanübersetzung ins Englische angeboten.

13.10
Lunch Time

14.30
Tableaux Vivants - Performed Readings
Präsentiert vom Ensemble der Münchner Kammerspiele
[eine Reihe performativer Lesungen, organisiert von Katinka Deecke]

16.00
Pause

16.40
After all the Failures. Reinventing an Emancipatory Future - Panel II
Panel Discussion
Raul Zelik and David Ellerman
[Einführung von Michael Hirsch / 2 Präsentationen von jeweils 30 min / Panel discussion + Q & A 30 min]
Dieser Teil wird auf Englisch gehalten

18.20
Ende


Dienstag, 21. November 2017

17.30
Tableaux Vivants - Münchner Kammerspiele, Kammer 3
Raqs Media Collective - Reading Table
Interaktive Installation

20.00
Tableaux Vivants - Münchner Kammerspiele, Kammer 1
Keynote Lecture II
Alain Badiou

21.40
Discussion + Q & A

22.10
Ende

Der Link führt zur Veranstaltung im 

Haus der Kunst München

Prinzregentenstraße 1
80538 München

Freitag, 13. Oktober 2017

Bharti Kher im Salon Berlin

MUSEUM FRIEDER BURDA  - BADEN-BADEN


Bharti Kher stellt "Dark Matter MM" im Salon Berlin des Museum Frieder Burda zur Diskussion - und spiegelt alles an einem Gerhard Richter


Ausstellung von Bharti Kher "Dark Matter MM"  bis 17. Februar 2018 im Salon Berlin


Heute beginnt im Salon Berlin eine Einzelausstellung von Bharti Kher. Die vielseitige Künstlerin wurde im Jahr 1969 in London geboren und lebt seit den 1990er Jahren in Delhi. Im Zuge der Globalisierung avancierte die Inderin Kher in den letzten zu den bedeutendsten internationalen Gegenwartskünstlerinnen. Der im letzten Jahr eröffnete Salon Berlin stellt Khers Werke in einen Dialog zu einem Meisterwerk Gerhard Richters.
(In diesem Blog findet ein Beitrag vom Oktober 2016 zu dem Salon - unter diesem Link: Museum Frieder Burda eröffnet „Salon“ in Berlin! Neue "Salonkultur" in der Augustenstraße in Berlin)


Berlin - "Unter den Linden" mit Schlossbau, Foto: Helga Waess (Archiv)
Bharti Kher arbeitet scheinbar spielerisch mit künstlerischen Techniken, verschiedenen Materialien und dem Einsatz von Medien. Und, was alle so einzigartig für unsere Wahrnehmung macht: sie spiegelt alles in vermeintlichen Gegensatzpaaren wie Männliches und Weibliches, Tierisches und Menschliches, Heiliges und Profanes, Tradition und Technologie. Die Frage nach der Identität der Einzigartigkeit im Bezug auf  Transformation oder bestehende Konstruktion treibt ihr Schaffen voran.

Wie stark steht die Zivilisation mit der Natur im Widerstreit oder Einklang. Was heißt in dieser Welt Wandel?

„Bharti Kher spielt in ihren Arbeiten mit bisweilen extremen Gegensätzen, ihre Werke schwingen zwischen dem vermeintlich "Weiblichen" und "Männlichen“, zwischen dem "Indischen" und „Westlichem“ hin und her. Wie ein Yin und Yang pendeln sie so gegensätzliche Beziehungen aus, führen sie zusammen – und harmonisieren sie schließlich, so dass etwas ganz Neues, vielleicht sogar "Größeres" entsteht,“ 
so Patricia Kamp, die Kuratorin der Ausstellung, über die Ausstellung.


 MUSEUM FRIEDER BURDA | Salon Berlin

Auguststraße 11-13
10117 Berlin


ÖFFNUNGSZEITEN: Do - Sa, 12.00 - 18.00 Uhr


MUSEUM FRIEDER BURDA
BADEN-BADEN
Lichtentaler Allee 8 b
76530 Baden-Baden

Mittwoch, 11. Oktober 2017

München: Werner Eisele und die Motor Racing Photography

Sammler-Photographie-Ausstellung "Formel 1 und Le Mans" in München

Werner Eisele - der Photograph der goldenen Stunden des Motorsports ist morgen in München

Der Galerist Stephen Hoffman präsentiert den Motor-Sport-Photographen WERNER EISELE mit einer erstmaligen Galeriepräsentation aus 50 Jahren Motor Racing Photography


MÜNCHEN. Unter dem Titel "WERNER EISELE - erstmalige Galeriepräsentation aus 50 Jahren Motor Racing Photography - Formel 1 und Le Mans" zeigt die Münchner Galerie Stephen Hoffman (Link zur Homepage der Galerie) einen photographischen Rückblick in die Motor-Racing-Geschichte. Ausstellung: vom 13. Oktober – 18. November 2017 

Werner Eisele, 24 Stunden von Le Mans 1970 
© Werner Eisele, Courtesy: Galerie Stephen Hoffman, München
INFO:  Hans Herrmann und Richard Attwood siegen mit dem Porsche 917 K und dem 
580 PS starken 12- Zylinder-Motor im Heck des legendären Supersportswagen.

Wichtiger Hinweis: Der Zugang zur Galerie Stephen Hoffman, die an der Rückseite des Hotels Bayerischer Hof in der Münchner Altstadt gelegen ist, ist barrierefrei!
Öffnungszeiten: Di.-Fr. 11-18 Uhr / Samstag: 11-14 Uhr

Vernissage "Werner Eisele" am Donnerstag, den 12. Oktober 2017 ab 18:30 Uhr 


Bei der Vernissage wird  der bekannte Photograph des Racing-Sports Werner Eisele dabei sein, wenn seine Sammler-Photographie-Ausstellung eröffnet wird!
Wer möchte, kann hier die Photographien seines Lieblingsrennfahrers, eines bestimmten Rennwagens oder von der Rennstrecke erwerben. Werner Eisele wird bestimmt viel über seine Erlebnisse berichten. Seine Bücher werden ausliegen, können erworben werden und werden auf Wunsch persönlich signiert.

Photograph Werner Eisele 2017,
© Werner Eisele, Courtesy: Galerie Stephen Hoffman, München

 Ausstellung 13. Oktober – 18. November 2017


Werner Eisele, die Formel 1 und Le Mans sind seit über 50 Jahren eins. Der Rennsport affine Stuttgarter  Photograph erlebte die legendären Sportwagenrennen wie die 24h von Le Mans durch den Sucher und war stets nah am Geschehen, wenn große Siege eingefahren wurden. Es waren Rennen, die die Rennfahrer in einer Nacht zum Superstar werden ließen. Die Ausstellung zeigt historische Rennstrecken und große Champions und gibt den Besuchern einen Einblick in die goldenen Stunden des Motorsports.  Persönliche Freundschaften, schöne und leider auch traurige Stunden des Rennsports - denken wir an Jochen Rindt - durchlebte Eisele mit den Fahrern, Mechanikern, Konstrukteuren und Rennleitern persönlich.

Das Buch von Werner Eisele kann in der Ausstellung erworben werden
- Werner Eisele wird gerne signieren!

In den Stunden um die Rennen bildeten sich viele Freundschaften 

Die Galerie Stephen Hoffman freut sich, so der Galerist, auf die vielen Geschichten, die Werner Eisele zu Rennsport-Legenden wie Jacky Ickx, Jim Clark, Emerson Fittipaldi, Niki Lauda, Ayrton Senna oder Michael Schumacher eventuell auch erzählen wird.

Die Galerie Stephen Hoffman bietet mit der Ausstellung „Werner Eisele – Formel 1 und Le Mans“ eine erstmalige Galeriepräsentation aus 50 Jahren Motor Racing Photography.

Link zur Homepage der Galerie Stephen Hoffman mit weiteren Photographien aus der Motor Racing Photography

WERNER EISELE
erstmalige Galeriepräsentation aus 50 Jahren Motor Racing Photography
Formel 1 und Le Mans
Ausstellungsdauer 13. Oktober – 18. November 2017
VERNISSAGE: Do. 12. Oktober 2017 18:30 Uhr
Werner Eisele wird anwesend sein!
artist reception and book signing
Öffnungszeiten: Di.-Fr. 11-18 Uhr / Samstag: 11-14 Uhr

Sonntag, 1. Oktober 2017

Muenchen Horst Faas Galerie Stephen Hoffman

Fotojournalismus und Kriegsfotografie


Seine Fotografien aus Vietnam brachten die Realität des Krieges in die Wohnzimmer 


Ausstellungstipp: "Hommage an Horst Faas - Photojournalist und Kriegsphotograph" bis zum 7. Oktober in der Galerie Stephen Hoffman in München


Die Galerie Stephen Hoffman (Link zur Homepage der Galerie) in München widmet dem Fotojournalisten und Kriegsberichterstatter Horst Faas zurzeit eine Ausstellung. Eine posthume Hommage für das Lebenswerk, die wohlgemerkt „keine Verkaufsausstellung“ sein soll. Geehrt werden soll das Werk eines großen Fotografen, der in seinen Münchner Jahren gerne in der Galerie an der Rückseite des Hotels Bayerischer Hof zu Gast war.

Horst Faas und Stephen Hoffman im November 2009 in der Galerie Stephen Hoffman
 - Vernissage "Ikonen der Photographie" -, Foto: Helga Waess

Der ehemalige Associated Press Photo-Chef, Fotojournalist und Kriegsfotograf Horst Faas 


Der deutsche AP-Fotojournalist und Kriegsfotograf Horst Faas wurde im Jahr 1933 in Berlin geboren und verstarb im Jahr 2012 in München, wo er seit 2003 lebte. 
Bereits im Alter von 19 Jahren ging Faas als Fotograf zur Associated Press (AP) und war fortan weltweit unterwegs. Prägend für sein Fotografisches Werk waren die Jahre 1962 bis 1974, in welchen er als Berichterstatter aus dem Vietnamkrieg Fotos nach Europa und Amerika schickte, die eine ganze Generation bewegten. Es waren die Bilder des Krieges, in all seinen Facetten, der aus seiner Kamera in die Zeitungen und damit in die bürgerlichen Wohnzimmer kamen. Man schrieb die Kennedy-Ära und Marilyn Monroe sang für die Frontsoldaten. Und dann kamen diese Aufnahmen, die die Studenten aufbrachten und auf die Straßen riefen. Gegen den UN-Sinn des Krieges in Vietnam und überhaupt!

Im Jahr 1967 wurde Horst Faas selbst schwer verwundet und von einem amerikanischen Sanitäter gerettet


Horst Faas, Bilder des Vietnamkrieges, in der Galerie Stephen Hoffman,
Foto: Helga Waess

Pulitzer-Preis, Robert Capa Gold Medal und Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie


Horst Faas wurden für seinen Fotojournalismus des Krieges vielfach ausgezeichnet. Zwei Mal wurde ihm der Pulitzer-Preis verleihen: 
  • Im Jahr 1965 für seine eindringliche Foto- Berichterstattung aus dem Vietnamkrieg 
  • und im Jahr 1972 (zusammen mit Michel Laurent) für seine Aufnahmen vom Massaker im Stadion von Dakka, Bangladesch. Nach dem er diese Fotos im Kasten hatte und alle bemerkten, dass er fotografiert hatte, sei er noch nie so schnell gelaufen, so liest man in dem Buch über ganze 50 Jahre Fotojournalismus von Horst Faas. 

Weitere Auszeichnungen waren 

  • 1964 und 1997 die Robert Capa Gold Medal.

Aber von allen Preisen bedeutete ihm, dem Fotojournalisten und AP-Chef für Südostasien und später in London, 
  • der Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Im Jahr 2005 zog Horst Faas nach München, es war das Jahr, in dem er diese erste Auszeichnung aus seinem Heimatland erhielt.

Horst Faas, Bilder aus dem Vietnamkrieg, zu sehen in der Ausstellung
"Hommage an Horst Faas - Photojournalist und Kriegsberichterstatter"
in der Galerie Stephen Hoffman in Müchen,
Foto: Helga Waess

AP-Fotochef und für Europa, Africa und Nahen Osten


In den Jahren von 1976 bis 2003 war Horst Faas in London AP-Fotochef und für Europa, Africa und Nahen Osten zuständig. Als AP-PHOTOCHEF war Horst Faas weltweit bekannt und setzte neue Maßstäbe im Fotojournalismus. Er hatte zahlreiche Schüler, die sein Vermächtnis weiter tragen.
Host Faas sorgte durch internationale Ausstellungen und Publikationen dafür, dass im Einsatz gefallene Fotojournalisten nicht vergessen wurden und hat selbst bekannte Ikonen des Fotojournalismus und der Kriegsphotographie hinterlassen.

Horst Faas, November 2009, Foto: Helga Waess

Horst Faas' Nachlass wartet in Hochschule Magdeburg-Stendal auf die Erforschung


Im Jahr 2008 übergab Hosrt Faas seinen „beruflichen Vorlass“ an die Hochschule Magdeburg-Stendal, wo sein Nachlass wissenschaftlich aufgearbeitet werden soll; aber wie das immer so ist, zurzeit fehlen dort wohl die Gelder, so dass wir noch etwas warten müssen, um mehr aus dem Berufsleben des großen deutschen Fotojournalisten zu erfahren.