Freitag, 12. Januar 2018

Fotograf Terry O'Neill - Galerie Stephen Hoffman in München

Terry O'Neill wird in München durch die Galerie Stephen Hoffman vertreten


"Ich bin kein Paparazzo" - Terry O'Neill plauderte mit uns über seine Arbeit als Fotograf


... denn es geht auch anders! Star‐Fotograf Terry O'Neill und seine einmaligen Sammler-Fotos in der Galerie Stephen Hoffman


Er ist ein Ausnahme‐Fotograf: Terry O’Neill. Mit einem untrüglichen Gespür für die Persönlichkeit der Celebrities. Er hat sie alle fotografiert, Stars von Ursula Andress bis Catherine Zeta‐Jones (daher der Titel seines Katalog-Buches „Terry O'Neill: The A‐Z of fame“.
In den letzten Jahren stellte der in London lebende Fotograf immer wieder in München in der Galerie Stephen Hoffman an der Rückseite des Hotels Bayerischer Hof aus.
Wir hatten vor einiger Zeit die Gelegenheit, den sympathischen Photo‐Künstler mit dem Auge für, wie er selbst sagt, „Magical Moments“, bei der Vernissage kennen zulernen und ein Interview zu führen. Die Galerie Stephen Hoffman in München präsentiert die Photokunst Terry O'Neills in Einzel- und Sonderausstellungen und so manch ein Sammler findet hier das gesuchte Motiv seiner Film- und Musik-Stars.

Terry O'Neill und Stephen Hoffman,
Foto: Helga Waess (2014)

ZWEITVERÖFFENTLICHUNG DES INTERVIEWS mit TERRY O'NEILL


Das folgende Interview wurde 2014 erstmals veröffentlicht! Leider existiert das Online-Portal von damals nicht mehr, so dass wir das Interview mit dem Photographen Terry O'Neill hier im Kunst-Kultur-Blog noch einmal veröffentlichen.

Wir trafen Terry O'Neill auch in den Ausstellungen 2015 und 2016 (zur Vorstellung des "Rock 'N' Roll Albums", zur Hommage-Ausstellung an "David Bowie" oder in der beeindruckenden "Rolling Stones"-Ausstellung) in der Galerie Stephen Hoffman.

AKTUELL in München:
Im Rahmen des Jubiläums "15 Jahre Galerie Stephen Hoffman - Fine Art Photography"
werden in der Ausstellung "Photographers of the Gallery" auch
Sammler-Photographien von Terry O'Neill zu sehen sind (z.B. Brigitt Bardot oder Steve Martin).

Terry O'Neill und seine Arbeiten sind international bekannt, seine Fotografien schmückten die Titelseiten des Stern, Rolling Stone, Newsweek, GQ, Time, The Sunday Times Magazine, People, Playboy, Paris Match, Look, Vanity Fair und vieler anderer Magazine


Für Filmplakate und Platten‐Cover oder Mode‐Vorlagen für die weltbesten Designer wurde er engagiert. Denn, und dass ist sicherlich seiner unkonventionellen Einstellung und seinem Gespür für Persönlichkeiten zuzurechnen: Dieser Fotograf findet immer das richtige Maß und kommt sehr nah, teils sehr privat an jene Celebrities heran, die weltweiten Ikonen‐Charakter haben. Viele zählen seit Jahrzehnten zu seinen Freunden und „niemals“ habe er sie „in Momenten fotografiert, die peinlich gewesen wären“, so betont er und hebt den Zeigefinger:

„Ich bin kein Paparazzo!“


Terry O'Neill fotografierte die Rolling Stones, Paul Newman und Lee Marvin, Richard Helms und Robert Redford, das 75‐jährige Jubiläum der Paramount Pictures mit allen damals am Set anwesenden Stars, Audrey Hepburn, Faye Dunaway – mit der Mr. O'Neill sechs Jahre verheiratet war –, die Beatles, die Gruppe The Who, Jimmy Page, die Gruppe The Queen mit Freddy Mercury, The Royal Family mit HM the Queen oder ihren Familienangehörigen halbprivat, Amy Winehouse, Kate Moss, Christy Turlington, Dean Martin, Brigitte Bardot, das Bond Girl Ursula Andress, David Bowie, Frank Sinatra, Steve Martin und Michael Caine, Franz Beckenbauer und Bobby Moore, Raquel Welch – diese und viele andere Fotografien in der Galerie Stephen Hoffman.

Paul McCartney und Audrey Hepburn, davor Terry's Buch
mit den Film-Ikonen - in der Galerie Stephen Hoffman
Foto: Helga Waess

Terry O'Neill in München: Ein Rückblick



Zur Vernissage füllte sich die exklusive Galerie Stephen Hoffman – Fine Art Photography – an der Rückseite des Hotels Bayerischer Hof schnell. Das Schaufenster und der Rote Teppich werden von außen mit großen Filmset‐Strahlern erleuchtet. Passanten bleiben neugierig stehen. Im Fenster ein Foto von Raquel Welch am Kreuz und eines, das den jungen Mick Jagger im Winter zeigt – sehr privat, sehr persönlich.
Terry O'Neill ist einer der berühmtesten Fotografien der Film‐ und Musikgeschichte. Ein sehr sympathischer Mensch, der, wie die Gäste bei Hoffman schnell merken, für jeden ein offenes Ohr hat und gerne über sein Leben und seine Arbeit spricht. Ganz schnell kommt er während seiner Ausstellungseröffnung mit den Sammlern ins Gespräch, signiert im größten Trubel mit gleichbleibender Freundlichkeit und fast stoischer, innerer Ruhe Kataloge oder lächelt in die Kamera der anwesenden Fotografen. Dabei ist er knapp zwei Stunden zuvor erst am Flughafen München gelandet und schon mitten in seinem Element. Das Zimmer im Bayerischen Hof gefällt ihm. Hier sind schon viele Berühmtheiten, die er persönlich kennt und kannte und „Ikonen“ nennt, über Nacht geblieben.

Terry O'Neill signiert Fan-Karten,
Foto: Helga Waess (2014)


In München zeigte Terry O'Neill in den letzten Jahren Fotografien aus 50 Jahren Celebrity‐Photography, seine Rolling Stones-Fotos, eine David Bowie-Ausstellung und Fotos aus seinem Rock'N Roll Album.


Der Oscar verändert dein Leben: Am Morgen danach...



In München zeigte Terry O'Neill unter anderem Fotografien aus 50 Jahren Celebrity‐Photography. Wir hatten Gelegenheit einige Fragen zu stellen:

Mr. O'Neill, nach der Veröffentlichung dieses Fotos erhielten Sie weltweit zahlreiche Preise. Das Bild mit dem Titel „Oscar Ennui“ wurde als einer der kultigsten Hollywood‐Shots aller Zeiten nominiert. Wie entstand diese Aufnahme? 

TERRY O’NEILL: „Die Photographie zeigt Faye Dunaway, meine Ex‐Frau, in Beverley Hills. Es entstand am Morgen, nachdem sie ihren Oscar als beste Schauspielerin für den Film „Network“ bekommen hatte. Es war der Morgen nach der Party. Sie stand auf, durchblätterte ein paar Zeitungen, trank einen Schluck Tee, und in einem Moment war ihr kurz bewusst, was geschehen war. Es war sehr früh am Morgen. Es zeigt jenen Moment in Fayes Karriere, in dem ihr bewusst wird, dass sich von nun an alles ändert. Der Oskar verändert dein Leben!“

Der Hotelpool hatte eine wunderbare kühle, eisige Farbe. Der Himmel und Faye Dunaways Morgenmantel: alles in zartem Rosa. Perfektes Licht? 

TERRY O’NEILL: „Genau! Alles schlief noch. Es war der perfekte Ort. Das perfekte Licht! Nichts ist gestellt, nichts nachbearbeitet, sondern in einem Moment so gesehen und auf den Auslöser gedrückt. Faye durchblätterte die Zeitungen, es war alles noch nicht so tief in Ihrem Bewusstsein, die Ehrung, der Oscar, die Party; und doch ahnte sie, dass sich nun alles ändern würde. Nicht nur die Honorare! (Terry lacht!) Es war so ein magischer Moment. Ein Augenblick im Leben, an dem du weißt, dass du am Beginn von etwas Neuem stehst, etwas noch nicht Greifbares. Ich machte das Foto, dann ging sie wieder schlafen. Es war noch sehr früh und die Party erst ein paar Stunden her. All dies fing ich hier ein.“

Diese wunderschöne Frau betrachtet versonnen diese kleine, goldene und so mächtige Skulptur, die alles verändert. Das Bild erzählt eine Geschichte, man mag es immer wieder ansehen. Das scheint es zu sein, was seine Fotos außergewöhnlich macht:
Sie erzählen Geschichten und zeigen doch nur einen Moment, einen Blick, einen Augenblick im Leben der Celebrities. Ein kurzes Aufleuchten in den Augen oder einen bestimmten Gesichtsausdruck in einer besonderen Situation, etwas, das nur ein Fotograf einfangen darf, der Vertrauen und Freundschaft genießt.

Während der Vernissage in der Galerie Stephen Hoffman muss Terry O'Neill immer wieder sein Katalog-Buch signieren „Terry O'Neill: The A‐Z of fame“ 


Insgesamt 360 Seiten mit bekannten Persönlichkeiten von AC/DC bis Catherine Zeta‐Jones. Das große, schwere Buch ist 2014 in England erschienen und zeigt eine Auswahl, die für das Ganze steht, für das Opus aus 50 Jahren „ICONIC‐Photography“. Von Terry O'Neill für diese Veröffentlichung ausgewählte und zum Teil kommentierte Arbeiten.

Im Vorwort zu diesem großartigen Foto‐Buch erzählt Dylan Jones wie Terry O'Neill 1966 erstmals in die Staaten kam. 1938 in London geboren, verließ Terry, wie viele Jungen damals, mit 14 Jahren die Schule. Seine Passion war der Jazz, und so wollte er eigentlich Jazz‐Drummer werden.

Seine Passion: Jazz‐Drummer


Sie wollten eigentlich Drummer werden, wieso wurden Sie Fotograf?

TERRY O’NEILL: „Das war ein Unfall! Ich war am Londoner Flughafen Heathrow und sah mich um. Meine Kamera dabei. Dann sah ich Rab Butler schlafend. Ich drückte den Auslöser. Kurze Zeit später sprach mich ein Reporter einer Tageszeitung an, ob er mir dieses Foto abkaufen könne und überhaupt, ob ich ihn regelmäßig mit Aufnahmen vom Flughafen versorgen könne. So wurde das mein Beruf. An Accident!"

Und Ihr Traum vom Jazz‐Drummer, was ist davon geblieben? 

TERRY O’NEILL: „Die Improvisation. Mein ganzes Leben ist Improvisation! Das ist das, was ich jeden Tag tue: IMPROVISATION!“

Wieso nennen Sie Ihre Aufnahmen „iconic“‐photographien? 

TERRY O’NEILL: „Wenn Sie sich die Fotos ansehen, dann merken Sie gleich, dass ich vielen Persönlichkeiten begegnet bin, die unsere Zeit mit prägten. Ich lernte die Beatles oder die Stones kennen, und wir waren alle junge Leute, keiner wusste, ob er einmal berühmt wird. Wir freundeten uns an, und so durfte ich sie immer wieder fotografieren. Das sind wirklich Ikonen! Heute sind Celebrity‐Ikonen seltener geworden. Künstler, Talente, die ihrer inneren Berufung folgend Großes erreichen und einen weltweiten Bekanntheitsgrad erlangen. Die für etwas stehen!“

Wie war die Begegnung mit den Rolling Stones? 

TERRY O’NEILL: „Ich erhielt den Auftrag, diese fünf wilden Musiker zu fotografieren. Und ich dachte, ich würde auf fünf Monster treffen. Aber dann stellte ich fest, dass es genauso nette Jungs waren wie ich selbst. Wir waren alle jung und hatten Spaß. Niemand wusste, wie lange der Erfolg anhält oder gar wie berühmt man werden würde…“ Sie sind vielen berühmten Filmdiven begegnet und waren mit Faye Dunaway verheiratet.

Wer hat Sie besonders beeindruckt?

TERRY O’NEILL: „Alle! Sie waren und sind alle ganz wunderbar. Audrey Hepburn und Christy Turlington haben eine besondere, weibliche Ausstrahlung, ihr Wesen zieht dich magisch an. Vollkommene Ladies! Und geheiratet hätte ich meine Modelle am liebsten alle – vom Fleck weg. Brigitte Bardot war sehr spontan. Sie war stets mitten im Leben, man musste nicht sagen, ob oder wie sie posieren sollte.“

Sie haben Filmschauspieler, Politiker und Musiker fotografiert. Gibt es da Unterschiede beim Fotografieren? 

TERRY O’NEILL: „Jeder hat eine andere Motivation: Popstars sind ganz Musik, Politiker wollen ihre Message verbreiten, und Schauspieler können alles sein. Bei den Beatles z.B. hatte jeder eine ganz eigene Mentalität, aber alle trafen zusammen und harmonierten, weil sie Musik machen wollten. Sie hatten viel Spaß, waren aber auch sehr ernst bei der Arbeit. Es war Swinging‐London in den 60th , und die jungen Frauen waren verrückt. Die Musiker konnten bei Konzerten kaum ihre Musik hören. Alles stand am Anfang, es war „the best time of my life“. Auch für Fotografen war es eine gute Zeit. Ich ging damals nach Amerika, um etwas Neues zu machen. Jeder Tag war anders, jeder Tag brachte etwas Neues. Eine wirklich beeindruckende Begegnung wird für mich immer jene mit Nelson Mandela bleiben, den ich anlässlich seines 90. Geburtstags fotografieren durfte. Bill Clinton kam für einen halbstündigen Besuch. Als Nelson Mandela ging, ging eines der größten Individuen der Welt, was für ein Charisma. Immer noch und für alle Zeiten wird dieser Mann mit seiner Aura anwesend sein."

In Ihren Fotos hat man eine besondere Nähe. Man verliert die Distanz zur „Ikone“, und sie wird menschlich greifbar. Wie schaffen Sie das? Vor Ihrer Kamera erscheint der eine oder andere noch schöner oder verletzlicher bzw. stärker und unnahbar. Körperhaltungen, Blicke und Situationen scheinen un‐gestellt – oder?

TERRY O’NEILL: „Filmfotografie, klassische Fotografie kommt ohne Retusche aus. Ich hasse diese ganze Retuschiererei. Keiner nimmt sich mehr die Zeit für die perfekte Vorarbeit. Ein richtiger Fotograf verlässt sich nicht auf das Zufallsfoto. Er sieht den Moment und löst aus. Dann hat er das perfekte Foto. Heute wird alles schnell, schnell geknipst und dann einfach wild retuschiert, bis man kaum noch erkennt, in welchem Licht die Aufnahme entstand. Hat der Fotograf den Ort, das Licht und den Moment gewählt, tagelang überlegt, stundenlang auf den Moment hingearbeitet, und dann beim Druck auf den Auslöser das Gefühl gehabt:
DAS IST ES! 
Wenn ja, dann erzählt ein Bild alles! Mit einer Kamera kann man das Schönste aus jedem Menschen herausholen. Ich nenne es das „glowing“. Gemeint ist das innere Leuchten, jene Motivation, die ihn antreibt und die sich auf das Gegenüber überträgt. Das, wofür dieser Mensch auf dem Foto brennt. Jenes innere Leuchten, das sich in einem bestimmten Blick ausdrückt, das sein Charisma ausmacht. Das versuche ich einzufangen, wenn ich einen Menschen, den ich fotografieren soll, verstanden habe. Das war immer mein Anliegen, meine Mission! Ich zeige, wofür es sich lohnt, alles auf sich zu nehmen und seinen Weg zu gehen – gegen alle Widerstände und Meinungen. Berühmt zu werden, ist manches Mal sehr schwer, es verändert dein Leben. Du kannst daran wachsen oder zerbrechen.“

Was ist für Sie das Wichtigste am Beruf des Fotografen? 

TERRY O’NEILL: „Das Wichtigste in meinem Beruf: echtes Interesse an Menschen! Und natürlich Talent! Du musst ein Foto fühlen, bevor du auf den Auslöser drückst.“

Paul McCartney am Piano bei der Hochzeit von Ringo Starr.
Foto: ©Terry O'Neill, mit freundlicher Genehmigung der
Galerie Stephen Hoffman, München


Mit vielen Celebrities sind Sie heute noch befreundet. 

TERRY O’NEILL: „Mit vielen. Wir begleiten das Leben des Anderen. Wie z.B. Paul McCartney und die Beatles. Wir lernten uns sehr jung kennen. Waren auf Familienfesten eingeladen. In der Ausstellung findet man z.B. ein Foto, das auf der Hochzeitsfeier von Ringo Starr und Barbara Bach entstand. Ich war privat eingeladen. Hatte aber, wie immer, den Fotoapparat dabei. Es war sehr viel los und ein tolles Fest. Dann entdeckte Paul plötzlich ein Klavier, setzte sich daran und spielte „All you need is love!“, und auf einmal sangen wir alle mit. Wirklich alle, auch die Kinder. Paul und Linda, Ringo, einfach alle singen. Eine tolle Stimmung. Genau so war es! Aber auch dieses Foto zeigt mehr, das Leuchten in den Augen und das Leuchten in dem Raum. Man spürt, wofür diese Musiker brannten und dass sie selbst und ihre Musik Ikonen‐Charakter hatte. Es ist sehr privat.

Imponiert hat mir natürlich auch Mick Jagger. Hier gäbe es viele Stories.

1970 nahm ich Fotoserien mit der Deutschen Nationalmannschaft auf: darunter auch Franz Beckenbauer, ein toller Sportler und Mensch.“

Sie fotografierten auch HM Queen Elisabeth? 
TERRY O’NEILL: „Ja! Es sind sehr private Portraits. Sie zeigen einen großartigen Menschen.
Die Fotos entstanden in privaten Räumen. Als Fotograf der Königlichen Familie durfte ich viele Aufnahmen machen. Eine ganz außergewöhnliche Atmosphäre und Ehre.“

Waren alle, die Sie fotografiert haben, immer begeistert von Ihren Fotos? 

TERRY O’NEILL: „JA! Nicht nur ich, sondern auch die Fotografierten müssen mit dem Ergebnis leben, und das geht nur, wenn eine absolut überzeugende Begeisterung herrscht. Niemand wurde in Situationen aufgenommen, die er nicht wollte. Und natürlich haben alle besondere Abzüge bekommen."

Und diese Ausstellungen in der Galerie Stephen Hoffman in München? Sie reisen kurz, meist nur  für zwei Tage aus London an   und stellten aus. Sie signieren Bücher, reden mit der Presse und mit Sammlern. Jeder möchte viel von Ihnen wissen, das ist doch sehr anstrengend?

TERRY O’NEILL: „Natürlich! Aber ich brenne für die Fotografie, und jetzt toure ich mit meinen Fotos durch die Lande. Ich treffe sehr viele interessante Menschen, mit denen ich angeregte Gespräche führe. Sie wollen viel über meine Arbeit wissen. Und ich merke, dass ich über die Kamera und die Fotos meine Mission verständlich mache. Man sieht, was ich damals sah. In diesem einen Moment des Auslöser‐Drückens. Das direkte Feedback von Galeristen und Sammlern gibt mir sehr viel.“

Gibt es jemanden, einen Superstar, den Sie unbedingt noch fotografieren möchten? 

TERRY O’NEILL: „Gute Frage! Die Antwort lautet vermutlich: Nein! Niemanden! Denn ich glaube, es gibt keine echten Ikonen mehr. Aber wer weiß, vielleicht ja doch?! Lasst uns sehen, was kommt!“

Lieber Terry O'Neill, vielen Dank für das Interview. 

Wir durften in Ihnen einen Fotografen kennen lernen, der für seine Kunst brennt. 
Jetzt sehen auch wir die Fotografien in Ihren Ausstellungen mit anderen Augen! 


About Galerie Stephen Hoffman


Immer wieder schafft es die Münchner Galerie Stephen Hoffmann Highlights in der Szene zu setzen. Wie mit den  Ausstellungen des Londoner Star‐Fotografen Terry O’Neill. Dass die Fotografie dem Galeristen Stephen Hoffman am Herzen liegt, ist kein Wunder. In den 90igern lebte er in den USA und hatte dabei Gelegenheit, viele Fotografen kennen zulernen – darunter auch bedeutende Magnum‐Mitglieder. Durch diese langen Bekanntschaften arbeitet die Galerie Stephen Hoffman, die 2002 - immerhin vor nunmehr über 15 Jahren - in der Münchner Prannerstraße eröffnet wurde, ausschließlich mit bekannten internationalen Fotografen zusammen oder zeigt Werke aus deren Nachlässe. Für Sammler eine unschätzbare Qualität. 

Als einer der führenden Kunsthändler für Fotografie spezialisierte sich Stephen Hoffman auf die Meister der klassischen Fotografie des 20. Jahrhunderts. Weiterer Schwerpunkt: die internationale Modern und Contemporary Photography.

GALERIE STEPHEN HOFFMAN Prannerstraße 5, Rückseite Hotel Bayerischer Hof, 80333 München ÖFFNUNGSZEITEN: DI ‐ FR 11 ‐ 18   SA 11 ‐ 14 UHR Tel.49/89/255 40 844, Fax 49/89/255 40 843

- dieser Link führt zur Homepage des Galeristen Stephen Hoffman und zu den Fotografien von Terry O'Neill - galeriehoffman.com

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