Samstag, 14. April 2018

ART-COLOGNE-2018-Galerien

#artcologne2018 -  ART COLOGNE 2018


Internationale Galerien bringen hochkarätige Sammlerkunst an den Rhein


Vom 19.-22. April 2018: 210 Galerien aus 33 Ländern auf der Art Cologne 



Vom 19.-22. April 2018 wird Köln wieder zum Sammler-, Kuratoren- und Kunstliebhaber-Treffpunkt. Das so genannte Messe-Fieber in den Top-Galerien hat begonnen und auch junge Nachwuchs-Galeristen sind angesteckt.  Es geht zum 52. Internationalen Kunstmarkt namens Art Cologne an den Rhein. Die Aussteller haben die Werke der Klassischen Moderne, der Nachkriegskunst und aktuelle zeitgenössische Positionen im Gepäck. Das künstlerische Geschehen unserer Tage wird in dem Sektor „NEUMARKT“ mit so genannten JETZT-KUNSTWERKEN präsentiert. Hier und da werden sicherlich neue Künstler ihren Weg in den heiß umkämpften Kunstmarkt beginnen und in Köln auf so manchen Sammler treffen, der durch den Ankauf von Werken die Freiheit der jungen Kunstschaffenden garantiert.

Reisetipp: auf geht's zur Kunstmesse Art Cologne an den Rhein
hier: News-Zeppelin der Süddeutschen Zeitung,
Foto: Helga Waess (Archiv)

210 Galerien aus 33 Ländern


Köln erwartet an die 210  renommierte Galerien aus 33 Ländern. Darunter sind  Großgalerien wie David Zwirner, Hauser & Wirth oder auch der international agierende Thaddeus Ropac. Alle drei zeigen Vertreter der Gegenwartskunst. Wie ein Flaggschiff wird in diesem Jahr Larry Gagosian zum zweiten Mal am Rhein vor Anker gehen.
Einige Galerien hatten in den letzten Jahren pausiert und sind wieder in Köln dabei. Wieder andere sind Erstaussteller. Wir denken hier an die Londoner Lisson Gallery, Esther Schipper aus Berlin und die Galerie Lelong aus Paris.
Einen  Debüt-Messestand auf der  ART COLOGNE findet der Besucher bei Kamel Mennour (Wien, Paris) oder bei der Berlinerin Barbara Wien und bei Clearing aus New York und Brüssel.

Zeitgenössische Kunst 


Für Zeitgenössische Kunst sollte der Besucher bei der Arcadia Missa Gallery aus London vorbeischauen, die  die Medienkünstlerin Hannah Black positioniert und damit einen Kunstgenuss in  Sprache, Ton und Bild offeriert. Mit dabei ist auch BERG Contemporary, eine Galerie die aus Reykjavik anreist. Die Werke von Kees Visser, der seit einiger Zeit in Island lebt, sind überraschende Positionen unserer Zeit. Beachtenswertes findet der Sammler auch bei Ben Brown Fine Arts aus London und Hongkong mit dem Fotokünstler  Awol Erizku, welcher die schwangere Sängerin Beyoncé porträtierte. Warum man bei Erizkus Werken unwillkürlich an Renaissance-Gemälde denkt, kann hier erlebt werden.

Und, wie schon erwähnt, bietet sich auch die Gelegenheit mit Gagosian aus New York, London, Paris, Rom, Beverly Hills und Hong Kong einmal einen so genannten Galerie-Riesen kennen zu lernen.

Die Galerie Max Hetzler aus Berlin und Paris stellt uns die Norwegerin Ida Ekblad vor und stellt dieser Position die Bildhauerin Inge Mahn gegenüber. Die Galerie Kleindienst aus Leipzig bringt Leibziger Absolventen mit: Henriette Grahnert, Julius Hoffmann und Christoph Ruckhäberle haben an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studiert. Die Münchner Galerie Bernd Klüser konfrontiert Alex Katz und Tony Cragg  mit der Handarbeit von Lori Nix.

Peter Blake - Cover für "Sgt. Pepper"


Aus München ist wie immer auch die renommierte Galerie Thomas dabei. Hier findet der Sammler Werke des Deutschen Expressionismus unter anderem von Gabriele Münter oder Emil Nolde. Die Gruppe expressionistischer Graphik sollte hier beachtet werden. Außerdem hat Thomas auch Peter Blake, Peter Halley und Jim Dine dabei. Peter Blake war seit den 1950er-Jahren einer der wichtigsten Vertreter der Pop Art. Gerne erinnern wir uns an das Schallplattencover des Beatles-Albums "Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band" aus dem Jahr 1967. Das längst zu den ikonischen Werken der Pop Art gezählt wird.

"Wer glaubt, die Pop Art sei in Amerika erfunden worden, der irrt. Sie kam aus England - und sie ist untrennbar mit Peter Blake verbunden." - so die Frankfurter Allgemeine Zeitung 

Künstlerkollektive - ZERO - Großformate


Aus dem schönen Griechenland kommt die Athener Galerie von Eleni Koroneou. Hier sollte sich der Sammler die Differenziertheit von Helmut Middendorf und Alex Hubbard ansehen.

Kraupa-Tuskany-Zeidler (Berlin) bringen das Künstlerkollektiv „Slavs and Tatars“ mit. Das Heimspiel von der Galerie Christian Lethert aus Köln lässt erfahren, warum Lutz Fritsch, Imi Knoebel sowie die junge Natascha Schmitten gesehen werden müssen.
Die Galerie Löhrl aus Mönchengladbach bringt neben ZERO (eine Feuergouache von Otto Piene) auch eine beliebte farbig gefasste Bronze von Stephan Balkenhol  mit. Daniel Marzona aus Berlin wird mit den Materialbildern aus Stroh und Kakteenfasern von Olaf Holzapfel punkten.


Aus München bringt  Deborah Schamoni Großformate der Irin Aileen Murphy mit, die Blicke auf sich, die schwebende Körper in verrenkten Posen zeigen.

50 Jahre Galerie Rüdiger Schöttle (München)


Und es stehen auch in diesem Jahr Jubiläen an: Die Galerie Rüdiger Schöttle aus München feiert 2018 ihr 50-jähriges Bestehen. Hierfür wurde eine besonderer Stand kuratiert. Gezeigt werden Werke des Chinesen Chen Wei, mit Settings und Lichteffekten. Außerdem ist mit Thomas Ruff, der seit 1981 mit einer Einzelausstellung in der Galerie punktete, ein Fotokünstler im Gepäck.

Klassische Moderne & Nachkriegskunst

Die Galerie Boisserée aus Köln zeigt Arbeiten der spanischen Künstler Eduardo Chillida und Joan Hernandez Pijuan. Ein Highlight der Messe wird die Sonderschau zum 100. Geburtstag von Karl Fred Dahmen. Leinwände, Materialbilder, Objektkästen und Papierarbeiten werden die Sammler begeistern.

NEUMARKT


  • Die Galerie 22,48m2 kommt das erste Mal an den Rhein. Sie zeigt Werke von Bianca Biondi.
  • Die mit, die Galerie Alma (Riga) feiert ihr Messedebüt mit dem lettischen Künstler Eriks Apalais.
  • Und bei Clages aus Köln werden die Arbeiten von Claus Richter gezeigt. 
  • Die Galerie Crèvecoeur aus Paris tritt mit Skulpturen von Renaud Jerez auf - seine Arbeiten zeigen Mischwesen. 
  • Und die Galerie DREI (Köln) wird mit Megan Rooney und Tiril Hasselknippe vertreten sein.
  • Am Messestand von Future aus Berlin wird Nicolas Pelzer zu sehen sein.
  • Die Galerie Barbara Wien aus Berlin hat die derzeitige Wolfgang-Hahn-Preisträgerin Haegue Yang auf der Messe dabei - parallel kann der Besucher im Museum Ludwig eine Ausstellung der Künstlerin sehen. Der Messestand ist auch ein Tipp für junge Sammler. 


COLLABORATIONS


Wer mit wem Zusammenarbeitet ist im Kunstmarkt oft überraschend und manches Mal abzusehen:

  • Guido B. Baudach aus Berlin kooperiert auf der Kunstmesse mit der Düsseldorfer Galerie Van Horn. Gemeinsam setzt man Skulpturen von Björn Dahlem und Werke von Ulrike Schulz in Szene. 
  • Isabella Bortolozzi aus Berlin und Fons Welters aus dem schönen Amsterdam präsentieren am Gemeinschaftsstand Juliette Blightman und Olga Balema.
  • Ein Debüt in der gemeinsamen Präsentation bieten die Galerien Gillmeier Rech aus Berlin und Weiss Falk aus Basel. Arbeiten von Max Schmidtlein und Veit Laurenz Kurz werden zu sehen sein.
  • Max Mayer aus Düsseldorf arbeitet auf der ART COLOGNE mit der Galerie Project Native Informant aus London zusammen. Man zeigt eine neue Videoinstallation Kanadierin Melanie Gilligan - 2010 hatte sie eine Einzelausstellung im Kölnischen Kunstverein.
  • Esther Schipper aus Berlin steht auf der Kunstmesse Seite an Seite mit St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder aus Wien und Jocelyn Wolff aus Paris. Hier werden die Werke Isa Melsheimer zusammengestellt.


ART COLOGNE  www.artcologne.de  

(der Link führt zur Homepage der Kunstmesse ART COLOGNE)
19.-22. April 2018
Messeplatz 1 - Köln